Wade schlägt Smith 8:4 und gewinnt die European Tour 13

James Wade gewinnt die European Tour 13 mit einem 8:4 über Ross Smith. Fünf Siege, 98,05 Average, 6:0 gegen Noppert. Clemens, Springer und Schindler scheitern in der Runde der letzten 32.
James Wade hat die European Tour 13 gewonnen. Im Finale setzte sich der Engländer mit 8:4 gegen Ross Smith durch, 95,50 zu 94,82 im Average. Über fünf Partien kam Wade auf 98,05 – in keinem Match lag er unter 95.
Wades Weg: 6:0 gegen Noppert, 6:5 gegen Cross
Wade stieg in der Runde der letzten 32 mit einem 6:2 gegen Jim Long ein. Im Achtelfinale brauchte er gegen Rob Cross den Decider (6:5) und spielte mit 101,39 seinen besten Average des Turniers. Es folgten ein 6:0 gegen Danny Noppert im Viertelfinale und ein 7:4 gegen Damon Heta im Halbfinale. Smith ging den härteren Weg: Nach einem 6:2 gegen Jeffrey de Graaf (100,21) gewann er drei Decider in Serie – 6:5 gegen Gerwyn Price, 6:5 gegen Ryan Joyce und 7:6 gegen Gian van Veen.
| Runde | James Wade | Ross Smith |
|---|---|---|
| Runde der letzten 32 | 6:2 Jim Long (96,77) | 6:2 Jeffrey de Graaf (100,21) |
| Achtelfinale | 6:5 Rob Cross (101,39) | 6:5 Gerwyn Price (92,37) |
| Viertelfinale | 6:0 Danny Noppert (99,10) | 6:5 Ryan Joyce (90,42) |
| Halbfinale | 7:4 Damon Heta (97,50) | 7:6 Gian van Veen (93,81) |
| Finale | 8:4 Ross Smith (95,50) | 4:8 James Wade (94,82) |
Damon Heta kam mit drei 6:5-Siegen ins Halbfinale – gegen Beau Greaves, Michael van Gerwen und Nathan Aspinall. Gian van Veen schlug Gabriel Clemens, Kevin Doets und Chris Dobey, ehe er im Halbfinale das 13. Leg gegen Smith verlor.
So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler
Drei Deutsche waren am Start, keiner erreichte das Achtelfinale.
| Spieler | Bilanz | Average | Aus in Runde |
|---|---|---|---|
| Gabriel Clemens | 1:1 | 95,74 | Runde der letzten 32 (3:6 gegen Gian van Veen) |
| Niko Springer | 1:1 | 85,15 | Runde der letzten 32 (1:6 gegen Nathan Aspinall) |
| Martin Schindler | 0:1 | 84,67 | Runde der letzten 32 (4:6 gegen Rob Cross) |
Clemens gewann sein Auftaktmatch 6:4 gegen Cameron Menzies (92,66) und spielte gegen van Veen mit 98,81 seinen besten Average des Turniers – van Veen antwortete mit 101,54. Springer schlug J. Jacobs 6:1 und traf danach auf einen Aspinall mit 105,99. Schindler stieg direkt in der Runde der letzten 32 ein und verlor mit 84,67 gegen Cross (92,38).
Die Highlights: Doets wirft 106,24 – und verliert
Den höchsten Match-Average des Turniers spielte Kevin Doets im Achtelfinale gegen Gian van Veen: 106,24 – und verlor 5:6. Insgesamt gab es 14 Match-Averages über 100, fünf davon reichten nicht zum Sieg. Daten zu 180ern, Checkouts und 9-Dartern liegen nicht vor.
| Spieler | Match-Average | Partie |
|---|---|---|
| Kevin Doets | 106,24 | 5:6 gegen Gian van Veen (Achtelfinale) |
| Gerwyn Price | 106,05 | 6:3 gegen Bradley Brooks |
| Nathan Aspinall | 105,99 | 6:1 gegen Niko Springer |
| Rob Cross | 104,64 | 6:3 gegen Cristo Reyes (102,68) |
| Luke Woodhouse | 102,97 | 3:6 gegen Damon Heta (101,38) |
| Chris Dobey | 102,91 | 3:6 gegen Gian van Veen |
| Andy Baetens | 102,70 | 6:3 gegen Joe Cullen |
| Brendan Dolan | 101,76 | 5:6 gegen Stephen Bunting |
Turnier-Averages (mindestens zwei Partien):
- Luke Woodhouse 100,80 (2 Partien)
- Kevin Doets 99,60 (3)
- Nathan Aspinall 99,32 (3)
- Gerwyn Price 99,17 (2)
- James Wade 98,05 (5)
- Rob Cross 97,78 (3)
- Gian van Veen 97,56 (4)
Weitere Zahlen:
- 16 der 47 Partien wurden im letzten Leg entschieden, fünf davon im Achtelfinale.
- Michael van Gerwen ist in der Runde der letzten 32 mit 85,66 an Damon Heta gescheitert (5:6).
- Raymond van Barneveld verlor sein Auftaktmatch 2:6 gegen Jim Long.
- Gerwyn Price ging trotz 106,05 in der zweiten Runde im Achtelfinale gegen Smith mit 5:6 raus.
Fazit
Wade gewann mit dem konstantesten Turnier-Average der Top-Fünf und ohne einen einzigen Match-Average unter 95. Smith hatte drei Decider gewonnen, im Finale reichten 94,82 nicht. Die drei Deutschen blieben allesamt in der Runde der letzten 32 hängen.