PDC Europe Next Gen 2027: Ligaphase bei jedem Event – alle sieben Termine und Spielorte stehen fest

PDC Europe Next Gen 2027: Ligaphase bei jedem Event – alle sieben Termine und Spielorte stehen fest

PDC Europe Next Gen 2027: Ligaphase bei jedem Event, sieben Turnierwochenenden in Kalkar, Hildesheim, Ried und Sindelfingen – alle Termine im Überblick.

Die HYLO PDC Europe Next Gen geht 2027 in ihre nächste Saison – und das mit einer spürbaren Änderung im Spielmodus. PDC Europe hat am Freitag den Kalender für das kommende Jahr veröffentlicht und dabei zugleich bestätigt, dass künftig jedes Event mit einer Ligaphase beginnt. Sieben Turnierwochenenden in Kalkar, Hildesheim, Sindelfingen und Ried im Innkreis stehen fest.

Ligaphase wird zum festen Bestandteil

Die wichtigste Neuerung betrifft nicht den Kalender, sondern den Modus. Bisher war die Nachwuchsserie für ihren Formatmix bekannt: Von Wochenende zu Wochenende wechselten die Spielarten, mal wurde im FA-Cup-Modus gespielt, mal mit Master Out, mal im Ligamodus. Ab 2027 bekommt jedes Event der Serie eine Ligaphase vorangestellt. Damit bleibt die Formatfrage nicht länger dem Zuschnitt des jeweiligen Wochenendes überlassen – jeder Starter geht künftig überall zunächst durch eine Gruppenphase.

Wie die Ligaphase konkret ausgestaltet wird – also Gruppengröße, Anzahl der Partien und Legs sowie der Aufstiegsschlüssel in die anschließende Runde –, hat PDC Europe in der Mitteilung noch nicht ausgeführt. Der Veranstalter kündigte an, weitere Informationen zur Saison 2027 und zur Anmeldung in Kürze nachzureichen.

Alle Termine und Spielorte der Saison 2027

Sieben Turnierwochenenden verteilen sich über das Jahr, vier Spielorte in Deutschland und Österreich sind dabei:

  • 30. bis 31. Januar – Wunderland Kalkar (Saisonauftakt)
  • 6. bis 7. Februar – Halle 39, Hildesheim
  • 28. bis 30. Mai – Messehalle Ried im Innkreis (Österreich)
  • 24. bis 25. Juli – Halle 39, Hildesheim
  • 7. bis 8. August – Glaspalast Sindelfingen
  • 14. bis 15. August – Glaspalast Sindelfingen
  • 21. bis 22. August – Halle 39, Hildesheim (Saisonfinale)

Auffällig ist der Zuschnitt des Kalenders: Nach dem Auftakt in Kalkar Ende Januar und dem direkt folgenden Hildesheim-Wochenende Anfang Februar klafft eine lange Lücke bis Ende Mai. Danach verdichtet sich die Serie erheblich – zwischen dem 24. Juli und dem 22. August stehen vier der sieben Wochenenden an, darunter zwei aufeinanderfolgende Termine im Sindelfinger Glaspalast.

Ried als einziges Drei-Tages-Event

Eine Sonderrolle nimmt der österreichische Stopp ein: Das Wochenende in der Messehalle Ried erstreckt sich vom 28. bis 30. Mai über drei Tage und ist damit das einzige verlängerte Event der Saison. Alle übrigen sechs Termine sind klassische Zwei-Tages-Wochenenden.

Hildesheim bleibt das Zentrum der Serie: Die Halle 39 ist mit drei Terminen der meistbesuchte Spielort und richtet am 21. und 22. August auch das Saisonfinale aus.

Der Weg führt weiter zur Super League

An der sportlichen Grundidee ändert sich nichts. Die Next Gen bleibt ein Qualifikationsweg zur PDC Europe Super League – und die wiederum kann ihren Teilnehmern ein Ticket für die Weltmeisterschaft im Alexandra Palace einbringen. Für Nachwuchs- und Amateurspieler aus dem deutschsprachigen Raum bleibt die Serie damit die konkreteste Gelegenheit, unter professionellen Bedingungen zu spielen und sich Schritt für Schritt in Richtung großer Bühne zu arbeiten.

Was die Saison 2026 hinterlässt

Die zu Ende gegangene Spielzeit setzt die Messlatte hoch. 16 Turniere an acht Wochenenden standen 2026 im Kalender, Hildesheim war mit sechs Events der häufigste Austragungsort, Sindelfingen und Ried kamen auf je vier, Kalkar auf zwei. Beim Modus herrschte Vielfalt:

  • sieben Turniere im FA-Cup-Modus
  • drei Master-Out-Events
  • je zwei Veranstaltungen im Ligamodus, im Double-In-Double-Out- und im 170er-Format

Den sportlichen Höhepunkt lieferte Daniel Klose: Im Finale von Sindelfingen warf er gegen Lenny Schlüter einen Neun-Darter und gewann die Partie mit 6:2. Es war das zweite perfekte Leg der Next-Gen-Geschichte und das erste, das vor laufender Kamera gelang.

Die Gesamtwertung sicherte sich Jaimy van de Weerd mit zwei Titeln und acht Finalteilnahmen. Die Jugendwertung ging an Mika Donnevert, der zudem zum jüngsten Turniersieger der Next-Gen-Geschichte avancierte. Marcel Hausotter und Dragutin Horvat lösten mit ihren Erfolgen in Sindelfingen das Ticket für die Super League.

Diese Fragen sind noch offen

Ungeklärt bleibt vorerst, was für Spieler am dringendsten ist: Wie viele Einzelturniere werden an den sieben Wochenenden ausgetragen? Wann öffnet die Anmeldung, und wie sieht das Startgeld- beziehungsweise Season-Pass-Modell aus? Auch zur Übertragung der Events hat PDC Europe bislang keine Angaben gemacht. Der Veranstalter hat weitere Details angekündigt – bis dahin steht zumindest fest, wann und wo 2027 gespielt wird.

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