Littler bezwingt Humphries 8:6 – Turniersieg mit 102,43 im Average

Luke Littler gewinnt European Tour 12: 8:6 im Finale gegen Luke Humphries, 6:0 gegen Noppert, 7:3 gegen van Gerwen. Springer und Schindler scheitern in der Runde der letzten 32.
Luke Littler hat European Tour 12 gewonnen und im Finale Luke Humphries mit 8:6 bezwungen. Auf dem Weg dorthin ließ er Danny Noppert im Viertelfinale beim 6:0 kein einziges Leg und schlug Michael van Gerwen im Halbfinale 7:3 bei 106,64. Mit 102,43 hatte Littler den höchsten Average des gesamten Feldes.
Littlers Weg: 6:0 gegen Noppert, 7:3 gegen van Gerwen
| Runde | Gegner | Ergebnis | Average |
|---|---|---|---|
| Runde der letzten 32 | Niko Springer | 6:4 | 108,59 |
| Achtelfinale | Krzysztof Ratajski | 6:3 | 99,21 |
| Viertelfinale | Danny Noppert | 6:0 | 102,48 |
| Halbfinale | Michael van Gerwen | 7:3 | 106,64 |
| Finale | Luke Humphries | 8:6 | 95,25 |
Das Finale war die statistisch schwächste Partie beider Finalisten: 95,25 für Littler, 94,81 für Humphries. Van Gerwen fiel im Halbfinale auf 83,53 ab, nachdem er im Viertelfinale gegen Jonny Clayton noch 97,79 geworfen hatte.
So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler
| Spieler | Bilanz | Average | Aus in Runde |
|---|---|---|---|
| Niko Springer | 1:1 | 100,52 | Runde der letzten 32 |
| Martin Schindler | 1:1 | 93,87 | Runde der letzten 32 |
Springer gewann sein Auftaktmatch 6:0 bei 102,48 und hielt gegen Littler mit 98,56 dagegen – gegen 108,59 blieb das ohne Ertrag. Schindler drehte sein erstes Match 6:4 und zwang Wessel Nijman anschließend ins Entscheidungsleg: 5:6 bei 98,24, seinem besten Match-Average des Turniers.
Die Highlights: Humphries mit 108,98 in der Runde der letzten 32
| Spieler | Average | Runde | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Luke Humphries | 108,98 | Runde der letzten 32 | 6:2 gegen Beau Greaves |
| Luke Littler | 108,59 | Runde der letzten 32 | 6:4 gegen Niko Springer |
| Luke Littler | 106,64 | Halbfinale | 7:3 gegen Michael van Gerwen |
| Luke Woodhouse | 105,30 | Runde der letzten 32 | 6:4 gegen Stephen Bunting |
| Gerwyn Price | 103,86 | Runde der letzten 32 | 6:2 gegen Callan Rydz |
| Stephen Bunting | 103,23 | Runde der letzten 32 | 4:6 gegen Luke Woodhouse |
Über das ganze Turnier gerechnet blieben nur zwei Spieler über 100:
- Luke Littler – 102,43 (5:0)
- Luke Woodhouse – 102,28 (2:1)
- Gerwyn Price – 98,98 (3:1)
- Wessel Nijman – 98,23 (1:1)
- Krzysztof Ratajski – 97,96 (2:1)
- Luke Humphries – 97,07 (4:1)
Bunting schied mit dem höchsten Average aller ausgeschiedenen Spieler aus: 103,23 reichten gegen Woodhouse nicht. Nur vier der 47 Partien gingen ins Entscheidungsleg – Ryan Joyce gegen Kim Huybrechts, Nijman gegen Schindler, William O'Connor gegen Josh Rock und Noppert gegen Woodhouse.
Fazit
Der Titel ging an den Spieler mit den besten Zahlen: Littler lag in vier seiner fünf Partien über 99 im Average und gab nur gegen Springer und Humphries mehr als drei Legs ab. Humphries war der zweitstärkste Werfer des Turniers, brachte von seinen 108,98 aus der Runde der letzten 32 ins Finale aber nichts mit. Für Springer und Schindler war in derselben Runde Schluss – der eine am späteren Sieger, der andere im Entscheidungsleg.