Ross Smith bezwingt Schindler 11:8 im EM-Finale – Littler scheitert an Ratajski

Ross Smith bezwingt Schindler 11:8 im EM-Finale – Littler scheitert an Ratajski

Ross Smith gewinnt die Europameisterschaft: 11:8 im Finale gegen Martin Schindler. Der Deutsche kam mit 10:1 gegen Clayton und 11:6 gegen Ratajski ins Endspiel.

Ross Smith ist Europameister. Im Finale schlug der Engländer Martin Schindler mit 11:8 und beendete den Lauf des Deutschen, der im Viertelfinale Jonny Clayton 10:1 abgefertigt hatte. Den höchsten Match-Average des Turniers warf keiner der beiden Finalisten: Luke Littler kam im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall auf 114,47 – und war eine Runde später raus.

Ross Smiths Weg zum Titel bei der Europameisterschaft

  • Runde der letzten 32: 6:4 gegen Karel Sedlácek (91,83)
  • Achtelfinale: 10:7 gegen Damon Heta (96,19)
  • Viertelfinale: 10:6 gegen Luke Woodhouse (107,00)
  • Halbfinale: 11:7 gegen Gerwyn Price (92,55)
  • Finale: 11:8 gegen Martin Schindler (92,92)

Smith blieb in den beiden entscheidenden Partien unter 93: Im Halbfinale warf Price mit 93,69 den höheren Average und verlor trotzdem 7:11. Sein stärkster Auftritt kam eine Runde zuvor, als er Woodhouse (103,40) mit 107,00 aus dem Turnier nahm.

Europameisterschaft: So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler

SpielerBilanzAverageAus in Runde
Martin Schindler4:195,42Finale
Niko Springer0:195,76Runde der letzten 32

Schindler gewann sein Auftaktmatch 6:5 gegen Wessel Nijman, danach folgten 10:4 gegen Jermaine Wattimena, das 10:1 gegen Clayton und 11:6 gegen Krzysztof Ratajski. Niko Springer traf schon in der Runde der letzten 32 auf Jonny Clayton und verlor 3:6 – mit 95,76 lag sein Match-Average dabei über Schindlers Turnierschnitt.

Die Highlights der Europameisterschaft: Littlers 114,47 im Achtelfinale

SpielerMatch-AveragePartie
Luke Littler114,47Achtelfinale, 10:5 gegen Nathan Aspinall
Ross Smith107,00Viertelfinale, 10:6 gegen Luke Woodhouse
Nathan Aspinall105,57Achtelfinale, 5:10 gegen Luke Littler
Kim Huybrechts103,81Runde der letzten 32, 6:1 gegen Ryan Searle
Luke Woodhouse103,40Viertelfinale, 6:10 gegen Ross Smith
Martin Schindler103,16Viertelfinale, 10:1 gegen Jonny Clayton
Gerwyn Price103,03Viertelfinale, 10:3 gegen Stephen Bunting

Das Achtelfinale zwischen Aspinall und Littler war das statistisch stärkste Match des Turniers: 105,57 reichten Aspinall nicht zu mehr als fünf Legs. Michael van Gerwen war dagegen nach der ersten Runde raus – 3:6 gegen Kevin Doets bei 95,70.

Die Zahlen der Europameisterschaft: Averages und Ergebnisse

Die besten Averages

SpielerTurnier-AverageBester Match-AverageBilanz
Luke Littler106,20114,472:1
Luke Woodhouse101,26103,402:1
Kim Huybrechts99,40103,811:1
Nathan Aspinall99,25105,571:1
Ryan Searle98,5998,590:1

Die Finalisten in Zahlen

Ross SmithMartin Schindler
Turnier-Average96,1095,42
Bester Match-Average107,00103,16
Bilanz5:04:1
Average im Finale92,9291,49

Ergebnisse ab dem Viertelfinale

RundePaarungErgebnisAverages
ViertelfinaleRoss Smith – Luke Woodhouse10:6107,00 : 103,40
ViertelfinaleGerwyn Price – Stephen Bunting10:3103,03 : 95,20
ViertelfinaleMartin Schindler – Jonny Clayton10:1103,16 : 98,92
ViertelfinaleKrzysztof Ratajski – Luke Littler10:6100,79 : 99,08
HalbfinaleRoss Smith – Gerwyn Price11:792,55 : 93,69
HalbfinaleMartin Schindler – Krzysztof Ratajski11:698,88 : 93,39
FinaleRoss Smith – Martin Schindler11:892,92 : 91,49

Insgesamt wurden 31 Partien gespielt, die 32 Teilnehmer verteilten sich auf zwölf Nationen.

Fazit

Die fünf höchsten Turnier-Averages gehörten Spielern, die spätestens im Viertelfinale ausschieden – Smith holte den Titel mit 96,10 und genau einem Match jenseits der 100. Schindler war der einzige deutschsprachige Spieler jenseits der ersten Runde und kam über 103,16 gegen Clayton und 98,88 gegen Ratajski ins Endspiel.

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