Saudi Arabia Darts Masters 2026

19. Januar – 20. Januar 2026 · Global Theatre, Riad, Saudi-Arabien

Die Saudi Arabia Darts Masters 2026 fanden vom 19. bis 20. Januar 2026 im Global Theatre in Riad statt und waren das zweite Event der World Series of Darts 2026. Luke Littler gewann die Erstaustragung mit einem 8–5-Finalsieg über Michael van Gerwen.

Die Saudi Arabia Darts Masters 2026 waren ein professionelles Darts-Turnier, das vom 19. bis 20. Januar 2026 im Global Theatre in Riad, Saudi-Arabien, ausgetragen wurde. Aus Sponsorengründen lief die Veranstaltung unter dem Namen Riyadh Season Saudi Arabia Darts Masters. Es war das zweite Event der World Series of Darts 2026 und zugleich das erste PDC-Turnier, das überhaupt in Saudi-Arabien stattfand, nachdem PDC-Präsident Barry Hearn und Turki Al-Sheikh, Vorsitzender der General Entertainment Authority, Interesse daran gezeigt hatten, Darts in das Land zu bringen. Organisiert wurde das Turnier von der Professional Darts Corporation (PDC) als Teil der Riyadh Season. Das Teilnehmerfeld umfasste 16 Spieler: acht PDC-Vertreter und die besten acht Spieler der PDC Asian Tour Order of Merit 2025. Das Feld wurde am 7. Januar 2026 bekannt gegeben; kein Spieler aus Saudi-Arabien nahm teil. Paolo Nebrida war ursprünglich als asiatischer Vertreter eingeladen, zog sich jedoch krankheitsbedingt zurück und wurde durch Nitin Kumar ersetzt. Der Gesamtpreistopf betrug £100,000, davon £30,000 für den Sieger. Zusätzlich war ein Bonus von 0,000 (£74,700) für ein Nine-Dart-Finish ausgeschrieben, der über einen zusätzlichen Dart auf das Bullseye – den sogenannten Riyadh Season Bullseye – auf 0,000 (£149,400) verdoppelt werden konnte. Ein Nine-Darter wurde nicht geworfen. In der ersten Runde am 19. Januar setzten sich sieben der acht PDC-Vertreter durch. Einzige Ausnahme war Danny Noppert, der im Eröffnungsspiel 3–6 gegen Man Lok Leung verlor; Leung wurde damit zum dritten asiatischen Spieler, der ein Match in der Geschichte der World Series gewann. Gerwyn Price gewann 6–0 gegen Alexis Toylo und traf dabei ein 170er-Checkout, das höchste Checkout des Turniers. Luke Littler schlug Paul Lim 6–1, eine Woche nach dem Duell der beiden bei den Bahrain Darts Masters. Im Viertelfinale bezwang Littler Gian van Veen 6–4 – nach einem 0:3-Rückstand und mit einem 124er-Finish auf das Bullseye sowie einem Drei-Dart-Average von 111.58. Gerwyn Price gewann im Entscheidungsleg 6–5 gegen Luke Humphries, Nathan Aspinall setzte sich 6–4 gegen Man Lok Leung durch und Michael van Gerwen gewann 6–4 gegen Stephen Bunting. Im Halbfinale gewannen Littler gegen Price und Van Gerwen gegen Aspinall jeweils 7–5. Van Gerwen spielte im Finale um seinen 18. World-Series-Titel, mit dem er seinen Rekord weiter ausgebaut hätte. Littler ging mit 4–0 in Führung, unter anderem mit einem 132er-Finish auf das Bullseye, ließ dann drei Legs in Folge zu und gewann am Ende 8–5 mit einem 50er-Checkout. Littler spielte im Finale einen Average von 104.84, warf sechs Maximums und erreichte eine Checkout-Quote von 61,5 Prozent. Einen Tag vor seinem 19. Geburtstag wurde er damit der erste Sieger der Saudi Arabia Darts Masters und gewann seinen fünften World-Series-Titel.

Eckdaten

  • Sieger: Luke Littler (ENG)
  • Finale: Luke Littler – Michael van Gerwen 8–5
  • Austragungsort: Global Theatre, Riad, Saudi-Arabien
  • Termin: 19.–20. Januar 2026
  • Veranstalter: Professional Darts Corporation (PDC)
  • Einordnung: Zweites Event der World Series of Darts 2026
  • Premiere: Erstes PDC-Turnier in Saudi-Arabien, Teil der Riyadh Season
  • Gesamtpreisgeld: £100,000 (Siegprämie £30,000)
  • Nine-Darter-Bonus: 0,000, verdoppelbar auf 0,000 über den Riyadh Season Bullseye – nicht geworfen
  • Höchstes Checkout: 170 durch Gerwyn Price
  • Rückzug: Paolo Nebrida krankheitsbedingt, ersetzt durch Nitin Kumar
  • Caller: Kirk Bevins, Russ Bray, Lewis Jones

Preisgeld

£100,000

  • Sieger: 30.000 GBP
  • Finalist: 16.000 GBP
  • Halbfinalisten: 10.000 GBP
  • Viertelfinalisten: 5.000 GBP
  • Erste Runde: 1.750 GBP

Häufige Fragen

Wann und wo fanden die Saudi Arabia Darts Masters 2026 statt?

Das Turnier wurde vom 19. bis 20. Januar 2026 im Global Theatre in Riad, Saudi-Arabien, ausgetragen. Es war das erste PDC-Turnier überhaupt in Saudi-Arabien und das zweite Event der World Series of Darts 2026.

Wer hat die Saudi Arabia Darts Masters 2026 gewonnen?

Luke Littler gewann die Erstaustragung mit einem 8–5-Sieg über Michael van Gerwen im Finale. Es war Littlers fünfter World-Series-Titel, errungen einen Tag vor seinem 19. Geburtstag.

Wie hoch war das Preisgeld?

Der Gesamtpreistopf betrug £100,000. Der Sieger erhielt £30,000, der Finalist £16,000, die Halbfinalisten je £10,000, die Viertelfinalisten je £5,000 und die in der ersten Runde ausgeschiedenen Spieler je £1,750.

Was hatte es mit dem Riyadh Season Bullseye auf sich?

Die PDC schrieb einen Bonus von 0,000 (£74,700) für ein Nine-Dart-Finish aus. Der Spieler hätte diesen Betrag mit einem zusätzlichen Dart auf das Bullseye – dem Riyadh Season Bullseye – auf 0,000 (£149,400) verdoppeln können. Ein Nine-Darter wurde im Turnier nicht geworfen.

In welchem Modus wurde gespielt?

16 Spieler traten im K.-o.-System an. Erste Runde und Viertelfinale wurden im Best of 11 Legs gespielt, das Halbfinale im Best of 13 Legs und das Finale im Best of 15 Legs.

Wie qualifizierte man sich für das Turnier?

Acht eingeladene PDC-Vertreter trafen auf die besten acht Spieler der PDC Asian Tour Order of Merit 2025. Das 16er-Feld wurde am 7. Januar 2026 bekannt gegeben; Nitin Kumar rückte für den erkrankten Paolo Nebrida nach. Kein Spieler aus Saudi-Arabien nahm teil.

Wo wurden die Saudi Arabia Darts Masters 2026 im TV und Stream übertragen?

In Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigte DAZN das Turnier, in Großbritannien ITV4 und ITVX. Außerhalb des deutschsprachigen Raums war es zudem über PDCTV verfügbar, weitere Übertragungen liefen unter anderem bei Viaplay, VTM, Nova, Fox Sports und BeIN Sports.

Was waren die statistischen Höhepunkte des Turniers?

Gerwyn Price traf beim 6–0 gegen Alexis Toylo mit 170 das höchste Checkout des Turniers. Den höchsten Match-Average erzielte Luke Littler mit 111.58 im Viertelfinale gegen Gian van Veen; im Finale kam er auf 104.84 bei sechs Maximums und 61,5 Prozent Checkout-Quote.

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