Premier League Darts 2026

5. Februar – 28. Mai 2026 · 16 Arenen, Play-Offs: The O2 Arena, UK, Irland & Europa; Finale: London

Die Premier League Darts 2026 war die 22. Auflage des PDC-Einladungsturniers und wurde vom 5. Februar bis 28. Mai 2026 an 17 Abenden ausgetragen. Luke Littler gewann das Finale in der Londoner O2 Arena mit 11:10 gegen Titelverteidiger Luke Humphries.

Die Premier League Darts 2026 – aus Sponsorengründen als 2026 BetMGM Premier League ausgetragen – war die 22. Auflage des von der Professional Darts Corporation (PDC) veranstalteten Einladungsturniers. Das Turnier begann am 5. Februar 2026 in der Newcastle Arena in Newcastle upon Tyne und endete am 28. Mai 2026 mit den Play-offs in der O2 Arena in London. Insgesamt umfasste die Saison 17 Abende in Städten in Großbritannien, Irland, Deutschland, den Niederlanden und – erstmals – Belgien: Der AFAS Dome in Antwerpen ersetzte Westpoint Exeter im Kalender. Gian van Veen und Josh Rock feierten ihr Premier-League-Debüt. Das Preisgeld stieg im Rahmen der größten Preisgelderhöhung der PDC-Geschichte von £1.000.000 auf £1.250.000. Der Champion erhielt £350.000, der unterlegene Finalist £170.000, und jeder Abendsieger der Liga-Phase kassierte zusätzlich £10.000. Gespielt wurde nach dem 2022 eingeführten Format: acht Spieler, 16 Spieltage im K.-o.-Modus, danach die Play-offs der besten vier. Jonny Clayton und Luke Littler prägten die Liga-Phase. Clayton gewann in jeder der ersten sechs Wochen sein Auftaktspiel und entschied zwei dieser Abende für sich; am Saisonende standen vier Abendsiege und Tabellenplatz zwei zu Buche. Littler tat sich in den ersten vier Wochen noch schwer, gewann dann aber drei der vier Abende zwischen Spieltag fünf und acht, übernahm zur Halbzeit die Tabellenführung und egalisierte mit am Ende sechs Abendsiegen seinen eigenen Rekord aus dem Vorjahr. Debütant Gian van Veen erreichte in den ersten vier Nächten dreimal das Finale, musste nach Woche sechs jedoch mit Nierensteinen ins Krankenhaus, verpasste Spieltag sieben und wurde am Ende Siebter. Josh Rock verlor seine ersten sieben Partien, sorgte aber vor heimischem Publikum in Belfast mit dem einzigen Neun-Darter der Saison für das Highlight – bei seiner 2:6-Niederlage gegen Van Veen. Luke Humphries lag nach zwölf Wochen außerhalb der Play-off-Plätze, erreichte dann an allen vier verbleibenden Abenden das Finale, gewann Nacht 15 und sicherte sich Platz drei. Stephen Bunting gewann Nacht vier und in Nacht 16 ein weiteres Finale, was ihn noch auf Rang fünf schob. Das letzte Play-off-Ticket ging an Gerwyn Price, der sich gegen Michael van Gerwen durchsetzte. Im ersten Halbfinale führte Littler gegen Price bereits 9:4, vergab sechs Matchdarts und musste nach dem 9:9 in das entscheidende 19. Leg, das er für sich entschied. Auch das zweite Halbfinale ging in das 19. Leg: Humphries kam gegen Clayton von 7:9 zurück – unter anderem mit einem 121er-Finish – und verwertete nach einem vergebenen Matchdart des Walisers den entscheidenden Doppel. Im dritten Finale in Folge zwischen Littler und Humphries führte Humphries mit Aufnahmen von 134, 112 und 121 zunächst 6:3, ehe Littler nach 14 Legs zum 7:7 ausglich. Littler nahm Humphries im 19. Leg den Anwurf ab und ging 10:9 in Führung, vergab danach einen Matchdart zum 10:10, gewann aber das letzte Leg zum 11:10 und damit seinen zweiten Premier-League-Titel.

Eckdaten

  • Ausgabe: 22. Premier League Darts seit der Premiere 2005
  • Veranstalter: Professional Darts Corporation (PDC)
  • Sponsorenname: 2026 BetMGM Premier League
  • Teilnehmer: 8 Spieler
  • Spieltage: 17 Abende: 16 Liga-Spieltage plus Play-off-Nacht
  • Sieger: Luke Littler (11:10 gegen Luke Humphries)
  • Titelverteidiger: Luke Humphries (Sieger 2025 mit 11:8 gegen Luke Littler)
  • Debütanten: Gian van Veen und Josh Rock
  • Neuer Spielort: AFAS Dome in Antwerpen – Belgien erstmals im Kalender, ersetzt Westpoint Exeter
  • Neun-Darter: Josh Rock an Spieltag 4 in Belfast bei der 2:6-Niederlage gegen Gian van Veen
  • Gesamtpreisgeld: £1.250.000 (Vorjahr: £1.000.000)
  • Endstand Liga-Phase: 1. Luke Littler 43 Punkte, 2. Jonny Clayton 34, 3. Luke Humphries 27, 4. Gerwyn Price 26, 5. Stephen Bunting 18, 6. Michael van Gerwen 18, 7. Gian van Veen 18, 8. Josh Rock 8
  • Spieltermin: Die Spieltage fanden donnerstags statt, Beginn in der Regel 20:00 Uhr; die Abende in Antwerpen, Berlin und Rotterdam starteten um 19:00 Uhr
  • Verdienst des Siegers: Luke Littler erhielt inklusive der Boni für seine sechs Abendsiege insgesamt £410.000, Luke Humphries als Finalist £180.000

Preisgeld

£1,250,000

  • Sieger: 350.000 GBP
  • Finalist: 170.000 GBP
  • Halbfinalisten: 110.000 GBP
  • 5. Platz: 95.000 GBP
  • 6. Platz: 90.000 GBP
  • 7. Platz: 85.000 GBP
  • 8. Platz: 80.000 GBP
  • Bonus für Abendsieger: 10.000 GBP

Häufige Fragen

Wann und wo fand die Premier League Darts 2026 statt?

Das Turnier lief vom 5. Februar bis zum 28. Mai 2026 an 17 Donnerstagabenden. Auftakt war die Newcastle Arena in Newcastle upon Tyne, die Play-offs stiegen am 28. Mai in der O2 Arena in London.

Wer hat die Premier League Darts 2026 gewonnen?

Luke Littler gewann das Finale mit 11:10 gegen Titelverteidiger Luke Humphries und holte damit seinen zweiten Premier-League-Titel nach 2024. Es war das dritte Finale in Folge zwischen den beiden Engländern.

Wie hoch war das Preisgeld der Premier League Darts 2026?

Insgesamt wurden £1.250.000 ausgeschüttet – nach £1.000.000 im Vorjahr. Der Sieger erhielt £350.000, der Finalist £170.000, die Halbfinalisten je £110.000; jeder Abendsieg brachte zusätzlich £10.000 Bonus.

In welchem Modus wird die Premier League gespielt?

Acht eingeladene Spieler bestritten an 16 Spieltagen jeweils ein K.-o.-Mini-Turnier mit vier Viertelfinals, zwei Halbfinals und einem Finale. Für den Abendsieg gab es fünf Punkte, für den unterlegenen Finalisten drei und für Halbfinalisten zwei; die besten vier erreichten die Play-offs. Gespielt wurde in der Liga-Phase Best of 11 Legs, im Play-off-Halbfinale Best of 19 und im Finale Best of 21 Legs.

Wo lief die Premier League Darts 2026 im TV und Stream?

In Großbritannien und Irland übertrug Sky Sports, in Deutschland zeigte Sport1 jeden Spieltag komplett live, dazu streamte DAZN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Abonnenten außerhalb dieser Länder war das Turnier über PDCTV verfügbar, weitere Sender waren unter anderem Viaplay (Niederlande) und VTM (Belgien).

Wie qualifiziert man sich für die Premier League Darts?

Die Top vier der PDC Order of Merit nach der Weltmeisterschaft sind automatisch dabei – 2026 waren das Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen und Michael van Gerwen. Die übrigen vier Plätze vergibt die PDC gemeinsam mit Sky Sports als Wildcards; 2026 gingen sie an Jonny Clayton, Stephen Bunting, Josh Rock und Gerwyn Price und wurden am 5. Januar 2026 bekannt gegeben.

Gab es 2026 einen Neun-Darter in der Premier League?

Ja, Josh Rock warf am 26. Februar 2026 in Belfast bei seiner 2:6-Niederlage gegen Gian van Veen den einzigen Neun-Darter der Saison. Es war der 22. perfekte Leg der Premier-League-Geschichte; Rock erhielt dafür einen Satz goldener Darts im Wert von £30.000.

Wie endete die Tabelle nach den 16 Spieltagen?

Luke Littler beendete die Liga-Phase mit 43 Punkten und sechs Abendsiegen auf Rang eins, vor Jonny Clayton (34), Luke Humphries (27) und Gerwyn Price (26). Es folgten Stephen Bunting, Michael van Gerwen und Gian van Veen mit je 18 Punkten sowie Josh Rock mit 8 Punkten.

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