Darts EM 2026
European Darts Championship 2026 · auch: Dart EM 2026, Darts-Europameisterschaft 2026, Dart-Europameisterschaft 2026, PDC EM 2026
22. – 25. Oktober 2026 · Westfalenhalle, Dortmund
Die Darts EM 2026 (offiziell European Darts Championship 2026) wird auch Dart EM 2026, Darts-Europameisterschaft 2026 oder Dart-Europameisterschaft 2026 genannt.
Die European Darts Championship ist die Europameisterschaft der PDC, bei der die 32 besten Spieler der European Tour um den Titel spielen. Die 19. Auflage fand vom 22. bis 25. Oktober 2026 in der Westfalenhalle Dortmund statt und endete mit dem 11:8-Finalsieg von Ross Smith gegen Martin Schindler.
Die European Darts Championship ist die Europameisterschaft der PDC und bildet das Saisonhighlight der European Tour. Die 19. Auflage – 2026 als Machineseeker European Championship ausgetragen – fand vom 22. bis 25. Oktober 2026 in der Westfalenhalle in Dortmund statt. Antreten durften die 32 besten Spieler der European Tour Order of Merit, die sich über 15 ET-Events qualifiziert hatten. Nach der Dutch Darts Championship, dem letzten European-Tour-Turnier der Saison, standen Teilnehmerfeld und Auslosung fest. Topgesetzter war Ross Smith, der in der Saison 2026 mit dem International Darts Open und der Hungarian Darts Trophy zwei European-Tour-Titel gewann. Dahinter folgten Wessel Nijman (gegen Martin Schindler) und Krzysztof Ratajski (gegen Dave Chisnall). Gespielt wurde im Draw Bracket, also Nr. 1 der Rangliste gegen Nr. 32, Nr. 2 gegen Nr. 31 und so weiter. Titelverteidiger Gian van Veen bekam es mit Andrew Gilding zu tun, Luke Littler traf auf William O'Connor und Michael van Gerwen auf Kevin Doets. Luke Humphries, Vorjahresfinalist und als Nummer 12 gesetzt, musste seine Teilnahme am 22. Oktober aus gesundheitlichen Gründen absagen; für ihn rückte Kim Huybrechts nach. Als deutsche Starter waren Martin Schindler und Niko Springer dabei; Kevin Doets und Niels Zonneveld gaben ihr Debüt bei diesem Turnier. Gespielt wurde im K.-o.-System, das sich von Best of 11 Legs in der 1. Runde bis zu Best of 21 Legs im Halbfinale und Finale steigerte. Das Gesamtpreisgeld wurde gegenüber dem Vorjahr um 150.000 £ auf insgesamt 750.000 £ erhöht. Der Europameister erhielt 2026 erstmals 150.000 £. Für das erste Ausrufezeichen des Turniers sorgte gleich die Auftaktpartie: Luke Woodhouse gewann mit 6:3 gegen Dirk van Duijvenbode und warf dabei einen Neun-Darter – das fünfte perfekte Spiel in der Geschichte der Darts-EM. Anschließend setzte sich Stephen Bunting mit 6:5 gegen Danny Noppert durch, Cameron Menzies gewann mit 6:3 gegen Niels Zonneveld und Gerwyn Price schlug Rob Cross mit 6:2 bei einem Average von 99,26 Punkten. Damon Heta bezwang James Wade mit 6:5, ehe Nachrücker Kim Huybrechts beim 6:1 gegen Ryan Searle mit einem Average von 103,81 Punkten den besten Wert des Abends erzielte. Titelverteidiger Gian van Veen wahrte mit einem 6:4 gegen Andrew Gilding seine Titelchance, und zum Abschluss der Donnerstags-Session setzte sich Topgesetzter Ross Smith mit 6:4 gegen Karel Sedláček durch. Am Freitagabend eröffnete Jermaine Wattimena die zweite Erstrundensession mit einem 6:3 gegen Ryan Joyce. Anschließend setzte sich Krzysztof Ratajski mit 6:2 gegen Dave Chisnall durch, und auch Nathan Aspinall löste beim 6:3 gegen Cristo Reyes sein Ticket für die 2. Runde. Für den deutschen Starter Niko Springer endete das Turnier danach mit einer 3:6-Niederlage gegen Jonny Clayton. Luke Littler gewann im Anschluss mit 6:3 gegen William O'Connor und erzielte dabei mit 105,05 Punkten den höchsten Average der 1. Runde. Im Krimi des Abends behielt der zweite deutsche Starter Martin Schindler mit 6:5 gegen Wessel Nijman die Oberhand. Anschließend sorgte Debütant Kevin Doets beim 6:3 gegen Michael van Gerwen für die nächste Überraschung. Zum Abschluss der Session gewann Josh Rock mit 6:1 gegen Chris Dobey. Damit waren alle 16 Erstrundenpartien gespielt; in ihnen fielen 146 Legs, 82 180er und 22 Checkouts von mindestens 100 Punkten bei einer Doppelquote von 35,0 Prozent. Am Samstag, 24. Oktober, wurden die Achtelfinals ausgespielt. Die Nachmittagssession ab 13 Uhr eröffnete Gerwyn Price mit einem klaren 10:4 gegen Cameron Menzies und zog als erster Spieler ins Viertelfinale ein; Price kam dabei auf einen Average von 95,75 Punkten, Menzies auf 94,66. Anschließend setzte sich Stephen Bunting mit 10:3 gegen Nachrücker Kim Huybrechts durch (96,83 zu 94,99). Als dritter Viertelfinalist qualifizierte sich Topgesetzter Ross Smith, der Damon Heta mit 10:7 bezwang und dabei einen Average von 96,19 Punkten erzielte (Heta: 90,70). Zum Abschluss der Nachmittagssession schaltete Luke Woodhouse Titelverteidiger Gian van Veen mit 10:6 aus (95,34 zu 91,47). Die Abendsession ab 19 Uhr eröffnete Krzysztof Ratajski mit einem 10:8 gegen Debütant Kevin Doets (96,95 zu 93,16). Danach gewann Martin Schindler trotz des niedrigeren Averages mit 10:4 gegen Jermaine Wattimena (90,25 zu 92,05). Anschließend lieferte Luke Littler beim 10:5 gegen Nathan Aspinall das statistisch stärkste Match des Turniers ab: Sein Average von 114,47 Punkten ist der zweithöchste in der Geschichte der European Championship, und selbst Aspinall kam auf 105,57 Punkte – den fünfthöchsten Losing Average der EM-Historie. Den Abschluss der Session bildete um 22 Uhr Jonny Clayton, der sich mit 10:8 gegen Josh Rock durchsetzte (98,28 zu 93,15) und das Viertelfinalfeld komplettierte. Am Sonntag, 25. Oktober, eröffnete Ross Smith die Viertelfinalsession um 13 Uhr mit einem 10:6 gegen Luke Woodhouse; Smith kam dabei auf einen Average von 107,00 Punkten, Woodhouse auf 103,40. Im zweiten Viertelfinale um 14 Uhr setzte sich Gerwyn Price mit 10:3 gegen Stephen Bunting durch (103,03 zu 95,20). Um 15 Uhr deklassierte Martin Schindler Jonny Clayton mit 10:1 bei einem Average von 103,16 Punkten (Clayton: 98,92). Das letzte Viertelfinale um 16 Uhr entschied Krzysztof Ratajski mit 10:6 gegen Luke Littler für sich (100,79 zu 99,08); damit scheiterte Littler erneut an seinem bislang einzigen fehlenden Major-Titel. Alle Partien am Sonntag liefen nach MEZ, da in der Nacht zuvor die Sommerzeit endete. Im ersten Halbfinale ab 19 Uhr setzte sich Ross Smith mit 11:7 gegen Gerwyn Price durch; der Topgesetzte drehte dabei einen 1:4-Rückstand und gewann trotz des leicht niedrigeren Averages (92,55 zu 93,69). Im zweiten Halbfinale behielt Martin Schindler mit 11:6 gegen Krzysztof Ratajski die Oberhand und kam dabei auf einen Average von 98,88 Punkten (Ratajski: 93,39). Damit schrieb Schindler Darts-Geschichte: Er ist der erste Deutsche in einem Major-Finale. Das Endspiel über Best of 21 Legs gewann Ross Smith mit 11:8 bei einem Average von 92,92 Punkten (Schindler: 91,49). Für Smith ist es nach 2022 der zweite EM-Titel und der dritte Major-Erfolg seiner Karriere. Das höchste Checkout des Turniers erzielte Martin Schindler mit 167 Punkten. Amtierender Europameister ist damit Ross Smith, der Gian van Veen ablöst; van Veen hatte im Finale der Ausgabe 2025 Luke Humphries im entscheidenden 21. Leg besiegt. Das Turnier wurde 2008 in Frankfurt erstmals ausgetragen und fand seither an wechselnden Orten statt, seit 2022 durchgehend in Dortmund. Rekordsieger sind Phil Taylor und Michael van Gerwen mit jeweils vier Titeln. Ab 2027 wird das Teilnehmerfeld von 32 auf 48 Spieler erweitert, die Turnierdauer auf sechs Tage verlängert und das Gesamtpreisgeld auf 1.000.000 £ erhöht.
Eckdaten
- Auflage: 19. Auflage (2026)
- Teilnehmer: 32 Spieler
- Europameister 2026: Ross Smith, der das Finale mit 11:8 gegen Martin Schindler gewann – sein zweiter EM-Titel nach 2022 und sein dritter Major-Titel
- Finalist: Martin Schindler – als erster Deutscher in einem Major-Finale
- Titelverteidiger: Gian van Veen (schied im Achtelfinale mit 6:10 gegen Luke Woodhouse aus)
- Deutsche Starter: Martin Schindler erreichte das Finale; Niko Springer verlor in der 1. Runde mit 3:6 gegen Jonny Clayton
- Nachrücker: Kim Huybrechts ersetzte den erkrankten Luke Humphries und schied im Achtelfinale mit 3:10 gegen Stephen Bunting aus
- Turnierdebütanten: Kevin Doets (im Achtelfinale 8:10 gegen Krzysztof Ratajski) und Niels Zonneveld
- 9-Darter 2026: Luke Woodhouse im ersten Spiel des Turniers gegen Dirk van Duijvenbode
- Höchster Average 2026: 114,47 Punkte von Luke Littler beim 10:5 im Achtelfinale gegen Nathan Aspinall – der zweithöchste Average der EM-Geschichte
- Höchstes Checkout 2026: 167 Punkte durch Martin Schindler beim 10:1 im Viertelfinale gegen Jonny Clayton
- Statistik der 1. Runde: In 16 Partien wurden 146 Legs gespielt, 82 180er geworfen und 22 Checkouts von mindestens 100 Punkten erzielt; die Doppelquote lag bei 35,0 Prozent
- Turnierbilanz 2026: In den 31 Partien wurden 381 Legs gespielt, 222 180er geworfen und 59 Checkouts ab 100 Punkten erzielt; die meisten 180er warf Ross Smith mit 35, vor Luke Littler mit 20 und Martin Schindler mit 16
- Viertelfinal-Ergebnisse: Sonntag, 25. Oktober: Ross Smith – Luke Woodhouse 10:6 (13 Uhr), Gerwyn Price – Stephen Bunting 10:3 (14 Uhr), Martin Schindler – Jonny Clayton 10:1 (15 Uhr), Krzysztof Ratajski – Luke Littler 10:6 (16 Uhr)
- Halbfinal-Ergebnisse: Ross Smith – Gerwyn Price 11:7 (Averages 92,55 zu 93,69; Smith drehte einen 1:4-Rückstand), Martin Schindler – Krzysztof Ratajski 11:6 (98,88 zu 93,39)
- Finale: Ross Smith – Martin Schindler 11:8 (Averages 92,92 zu 91,49), Sonntag, 25. Oktober, ab 21.30 Uhr, Best of 21 Legs
- Erstaustragung: 2008 in Frankfurt
- Gesamtpreisgeld: £750,000
- Ausblick 2027: Das Teilnehmerfeld wird auf 48 Spieler erweitert, die Turnierdauer auf sechs Tage verlängert und das Gesamtpreisgeld auf 1.000.000 £ erhöht
Auf einen Blick
- Titelverteidiger: Ross Smith
- Teilnehmer: 32
- Erstaustragung: 2008
- Sponsor: Machineseeker
Passende Ranglisten
Auslosung & Ergebnisse
31 von 31 Partien gespielt – Sieger sind fett markiert.
Donnerstag, 22. Oktober 2026, ab 19 Uhr · 1. Runde, Best of 11 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 19:00 | Luke Woodhouse | 6:3 | Dirk van Duijvenbode |
| 19:30 | Danny Noppert | 5:6 | Stephen Bunting |
| 20:00 | Niels Zonneveld | 3:6 | Cameron Menzies |
| 20:30 | Gerwyn Price | 6:2 | Rob Cross |
| 21:00 | James Wade | 5:6 | Damon Heta |
| 21:30 | Kim Huybrechts | 6:1 | Ryan Searle |
| 22:00 | Gian van Veen | 6:4 | Andrew Gilding |
| 22:30 | Ross Smith | 6:4 | Karel Sedlacek |
Freitag, 23. Oktober 2026, ab 19 Uhr · 1. Runde, Best of 11 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 19:00 | Ryan Joyce | 3:6 | Jermaine Wattimena |
| 19:30 | Krzysztof Ratajski | 6:2 | Dave Chisnall |
| 20:00 | Nathan Aspinall | 6:3 | Cristo Reyes |
| 20:30 | Jonny Clayton | 6:3 | Niko Springer |
| 21:00 | Luke Littler | 6:3 | William O'Connor |
| 21:30 | Wessel Nijman | 5:6 | Martin Schindler |
| 22:00 | Kevin Doets | 6:3 | Michael van Gerwen |
| 22:30 | Josh Rock | 6:1 | Chris Dobey |
Samstag, 24. Oktober 2026, ab 13 Uhr · 2. Runde, Best of 19 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 13:00 | Cameron Menzies | 4:10 | Gerwyn Price |
| 14:00 | Stephen Bunting | 10:3 | Kim Huybrechts |
| 15:00 | Ross Smith | 10:7 | Damon Heta |
| 16:00 | Gian van Veen | 6:10 | Luke Woodhouse |
Samstag, 24. Oktober 2026, ab 19 Uhr · 2. Runde, Best of 19 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 19:00 | Krzysztof Ratajski | 10:8 | Kevin Doets |
| 20:00 | Martin Schindler | 10:4 | Jermaine Wattimena |
| 21:00 | Nathan Aspinall | 5:10 | Luke Littler |
| 22:00 | Jonny Clayton | 10:8 | Josh Rock |
Sonntag, 25. Oktober 2026, ab 13 Uhr · Viertelfinale, Best of 19 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 13:00 | Ross Smith | 10:6 | Luke Woodhouse |
| 14:00 | Gerwyn Price | 10:3 | Stephen Bunting |
| 15:00 | Martin Schindler | 10:1 | Jonny Clayton |
| 16:00 | Krzysztof Ratajski | 10:6 | Luke Littler |
Sonntag, 25. Oktober 2026, ab 19 Uhr · Halbfinale, Best of 21 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 19:00 | Ross Smith | 11:7 | Gerwyn Price |
| 20:00 | Martin Schindler | 11:6 | Krzysztof Ratajski |
Sonntag, 25. Oktober 2026, ab 21.30 Uhr · Finale, Best of 21 Legs
| Uhrzeit | Spieler | Ergebnis | Spieler |
|---|---|---|---|
| 21:30 | Ross Smith | 11:8 | Martin Schindler |
Spielplan
| Tag | Session | Runde | Details |
|---|---|---|---|
| Do., 22. Oktober 2026 | 19 Uhr | 1. Runde | Acht Partien der 1. Runde, Best of 11 Legs (Einlass 18 Uhr) |
| Fr., 23. Oktober 2026 | 19 Uhr | 1. Runde | Acht Partien der 1. Runde, Best of 11 Legs (Einlass 18 Uhr) |
| Sa., 24. Oktober 2026 | 13 Uhr | Achtelfinale | Vier Achtelfinals, Best of 19 Legs (Einlass 12 Uhr) |
| Sa., 24. Oktober 2026 | 19 Uhr | Achtelfinale | Vier Achtelfinals, Best of 19 Legs (Einlass 18 Uhr) |
| So., 25. Oktober 2026 | 13 Uhr | Viertelfinale | Vier Viertelfinals, Best of 19 Legs (Einlass 12 Uhr) |
| So., 25. Oktober 2026 | 19 Uhr | Halbfinale & Finale | Zwei Halbfinals und das Finale, jeweils Best of 21 Legs (Einlass 18 Uhr) |
Teilnehmerfeld
32 Spieler im Feld.
- Ross Smith
- Karel Sedlacek
- James Wade
- Damon Heta
- Gian van Veen
- Andrew Gilding
- Luke Woodhouse
- Dirk van Duijvenbode
- Niels Zonneveld
- Cameron Menzies
- Gerwyn Price
- Rob Cross
- Danny Noppert
- Stephen Bunting
- Kim Huybrechts
- Ryan Searle
- Ryan Joyce
- Jermaine Wattimena
- Krzysztof Ratajski
- Dave Chisnall
- Nathan Aspinall
- Cristo Reyes
- Jonny Clayton
- Niko Springer
- Luke Littler
- William O'Connor
- Wessel Nijman
- Martin Schindler
- Kevin Doets
- Michael van Gerwen
- Josh Rock
- Chris Dobey
Modus
Die 32 besten Spieler der European Tour Order of Merit treten im K.-o.-System an. Gespielt wird von Best of 11 Legs in der 1. Runde bis Best of 21 Legs im Halbfinale und Finale.
- Modus: Einfaches K.-o.-System mit 32 Spielern
- 1. Runde: Best of 11 Legs
- 2. Runde (Achtelfinale): Best of 19 Legs
- Viertelfinale: Best of 19 Legs
- Halbfinale: Best of 21 Legs
- Finale: Best of 21 Legs
- Spielvariante: 501, Double-out
- Ranglistenwertung: Das erspielte Preisgeld zählt ausschließlich für die PDC Order of Merit (Weltrangliste), nicht für die ProTour oder European Tour Order of Merit
Qualifikation
- Qualifikation: Top 32 der European Tour Order of Merit
- Qualifikationsturniere: 15 European-Tour-Events der Saison 2026
- Letztes Qualifikationsturnier: Dutch Darts Championship vom 16. bis 18. Oktober 2026
- Setzliste: Alle 32 Spieler werden nach ihrer Position in der European Tour Order of Merit gesetzt; gespielt wird im Draw Bracket (Nr. 1 gegen Nr. 32, Nr. 2 gegen Nr. 31 usw.)
- Stichtag: 18. Oktober 2026 – Endstand der European Tour Order of Merit nach ET15
- Auslosung: Am 19. Oktober 2026 nach Abschluss der Dutch Darts Championship bestätigt
- Qualifikationsgrenze: Karel Sedláček war als Nummer 32 mit £34.500 qualifiziert; Kim Huybrechts folgte bei gleichem Preisgeld auf Platz 33
- Absage und Nachrücker: Luke Humphries (Nummer 12 der Setzliste) sagte kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen ab und wird durch Kim Huybrechts ersetzt
- Topgesetzter: Ross Smith geht als Nummer 1 der Setzliste ins Turnier, nachdem er 2026 das International Darts Open und die Hungarian Darts Trophy gewonnen hatte
- Debütanten: Kevin Doets und Niels Zonneveld nehmen erstmals an der European Championship teil
Preisgeld
£750,000
- Sieger: 150.000 GBP
- Finalist: 80.000 GBP
- Halbfinale: 50.000 GBP
- Viertelfinale: 35.000 GBP
- 2. Runde: 20.000 GBP
- 1. Runde: 7.500 GBP
TV-Übertragung & Stream
Live zu sehen bei:
- Sport1 (DE)
- DAZN (DE)
- Viaplay
- PDC Europe TV
Offizielle Website: https://www.pdc-europe.tv/tournaments/major-2026-de/european-championship-2026/
Tickets & Anreise
- Halle: Westfalenhalle
- Adresse: Rheinlanddamm 200, 44139 Dortmund
- Ort: Dortmund, Deutschland
- Tickets: offizielle Seite
Anreise
Die Westfalenhalle liegt am Rheinlanddamm 200 in 44139 Dortmund. Für Samstag, den 24. Oktober 2026, empfahl der Veranstalter ausdrücklich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da im benachbarten Stadion ab 18.30 Uhr ein BVB-Heimspiel stattfand und rund um Westfalenhalle und Signal Iduna Park mit starkem Verkehr zu rechnen war. Im gesamten Stadtgebiet stehen zahlreiche Park-&-Ride-Anlagen zur Verfügung, von denen aus auf den öffentlichen Nahverkehr umgestiegen werden kann.
Bisherige Sieger
Alle Sieger seit 2008 – Rekordsieger ist Michael van Gerwen mit 4 Titeln. Titelverteidiger: Ross Smith.
| Jahr | Sieger | Finalist | Ergebnis | Austragungsort |
|---|---|---|---|---|
| 2026 | Ross Smith | Martin Schindler | 11:08 | Westfalenhalle |
| 2025 | Gian van Veen | Luke Humphries | 11:10 | Westfalenhalle |
| 2024 | Ritchie Edhouse | Jermaine Wattimena | 11:03 | Westfalenhalle |
| 2023 | Peter Wright | James Wade | 11:06 | Westfalenhalle |
| 2022 | Ross Smith | Michael Smith | 11:08 | Westfalenhalle |
| 2021 | Rob Cross | Michael van Gerwen | 11:08 | Salzburgarena |
| 2020 | Peter Wright | James Wade | 11:04 | König-Pilsener-Arena |
| 2019 | Rob Cross | Gerwyn Price | 11:06 | Lokhalle |
| 2018 | James Wade | Simon Whitlock | 11:08 | Westfalenhalle |
| 2017 | Michael van Gerwen | Rob Cross | 11:07 | Ethias Arena |
| 2016 | Michael van Gerwen | Mensur Suljovic | 11:01 | Ethias Arena |
| 2015 | Michael van Gerwen | Gary Anderson | 11:10 | Ethias Arena |
| 2014 | Michael van Gerwen | Terry Jenkins | 11:04 | RWE-Sporthalle |
| 2013 | Adrian Lewis | Simon Whitlock | 11:06 | RWE-Sporthalle |
| 2012 | Simon Whitlock | Wes Newton | 11:05 | RWE-Sporthalle |
| 2011 | Phil Taylor | Adrian Lewis | 11:08 | Maritim Hotel |
| 2010 | Phil Taylor | Wayne Jones | 11:01 | Stadthalle Dinslaken |
| 2009 | Phil Taylor | Steve Beaton | 11:03 | Claus Hotel & Event Center |
| 2008 | Phil Taylor | Adrian Lewis | 11:05 | Südbahnhof |
Rekorde
- Rekordsieger: Phil Taylor & Michael van Gerwen (je 4 Titel) (Phil Taylor / Michael van Gerwen)
- Europameister 2026: Ross Smith gewann mit dem 11:8 gegen Martin Schindler seinen dritten Major-Titel und seinen zweiten EM-Titel (Ross Smith), 2026
- Erster Deutscher in einem Major-Finale: Martin Schindler erreichte 2026 als erster Deutscher ein Major-Finale (Martin Schindler), 2026
- Average von Ross Smith im Finale 2026: 92,92 Punkte beim 11:8 gegen Martin Schindler (Ross Smith), 2026
- Average von Martin Schindler im Finale 2026: 91,49 Punkte bei der 8:11-Niederlage gegen Ross Smith (Martin Schindler), 2026
- 9-Darter im Turnier: 5-mal in der Geschichte der Darts-EM
- 9-Darter 2026: Luke Woodhouse gelang im ersten Spiel der EM 2026 gegen Dirk van Duijvenbode das perfekte Match (Luke Woodhouse), 2026
- Zweithöchster Average der EM-Geschichte: 114,47 – Luke Littler im Achtelfinale 2026 beim 10:5 gegen Nathan Aspinall (Luke Littler), 2026
- Average von Ross Smith im Viertelfinale 2026: 107,00 Punkte beim 10:6 gegen Luke Woodhouse (Ross Smith), 2026
- Average von Luke Woodhouse im Viertelfinale 2026: 103,40 Punkte bei der 6:10-Niederlage gegen Ross Smith (Luke Woodhouse), 2026
- Average von Gerwyn Price im Viertelfinale 2026: 103,03 Punkte beim 10:3 gegen Stephen Bunting (Gerwyn Price), 2026
- Average von Martin Schindler im Viertelfinale 2026: 103,16 Punkte beim 10:1 gegen Jonny Clayton (Martin Schindler), 2026
- Average von Krzysztof Ratajski im Viertelfinale 2026: 100,79 Punkte beim 10:6 gegen Luke Littler (Krzysztof Ratajski), 2026
- Average von Martin Schindler im Halbfinale 2026: 98,88 Punkte beim 11:6 gegen Krzysztof Ratajski (Martin Schindler), 2026
- Average von Ross Smith im Halbfinale 2026: 92,55 Punkte beim 11:7 gegen Gerwyn Price (Ross Smith), 2026
- Average von Luke Littler in der 1. Runde 2026: 105,05 Punkte beim 6:3 gegen William O'Connor (Luke Littler), 2026
- Average von Kim Huybrechts in der 1. Runde 2026: 103,81 Punkte beim 6:1 gegen Ryan Searle (Kim Huybrechts), 2026
- Fünfthöchster Losing Average der EM-Geschichte: 105,57 – Nathan Aspinall bei der 5:10-Niederlage gegen Luke Littler im Achtelfinale 2026 (Nathan Aspinall), 2026
- Höchstes Checkout 2026: 167 Punkte durch Martin Schindler (Martin Schindler), 2026
- Erster 9-Darter der EM-Geschichte: Adrian Lewis 2011 im Halbfinale gegen Raymond van Barneveld beim 11:10-Sieg (Adrian Lewis), 2011
- Höchster Average: 118,14 (Viertelfinale gegen Gary Anderson) (Phil Taylor), 2009
- Höchster Turnier-Average: 111,54 (Phil Taylor), 2009
- Höchster Losing Average: 109,20 – Stephen Bunting 2025 bei der 3:6-Niederlage gegen Chris Dobey (Stephen Bunting), 2025
- Höchster Finalabstand: 11:1 – Phil Taylor 2010 gegen Wayne Jones und Michael van Gerwen 2016 gegen Mensur Suljović (Phil Taylor / Michael van Gerwen)
- Jüngster Europameister: Gian van Veen wurde 2025 mit 23 Jahren jüngster Europameister der Geschichte (Gian van Veen), 2025
- Zuschauerrekord: 33.000 Zuschauer 2025 in Dortmund, 2025
- Siegesserie Phil Taylor: 22 Siege in Folge, beendet 2012 von Brendan Dolan mit 10:6 im Viertelfinale (Phil Taylor), 2012
- Erstes deutsches Major-Halbfinale: Max Hopp erreichte 2018 als erster Deutscher ein Major-Halbfinale (Max Hopp), 2018
- Deutsches Major-Halbfinale 2026: Martin Schindler erreichte 2026 nach Max Hopp 2018 ebenfalls ein Major-Halbfinale (Martin Schindler), 2026
- Erster deutschsprachiger Major-Finalist: Mensur Suljović stand 2016 als erster deutschsprachiger Spieler in einem Major-Finale (Mensur Suljović), 2016
- Erstes PDC-Major auf dem europäischen Festland: Die European Darts Championship war das erste auf dem europäischen Festland ausgetragene PDC-Major, 2008
9-Darter
- 2011: Adrian Lewis gegen Raymond van Barneveld (Halbfinale)
- 2014: Michael van Gerwen gegen Raymond van Barneveld (Halbfinale)
- 2017: Kyle Anderson gegen Michael van Gerwen (Halbfinale)
- 2020: José de Sousa gegen Jeffrey de Zwaan (1. Runde)
- 2026: Luke Woodhouse gegen Dirk van Duijvenbode (1. Runde)
Häufige Fragen
Wer hat die Darts EM 2026 gewonnen?
Europameister 2026 ist Ross Smith. Der topgesetzte Engländer gewann das Finale der European Darts Championship mit 11:8 gegen Martin Schindler und holte damit nach 2022 seinen zweiten EM-Titel sowie seinen dritten Major-Titel.
Wann und wo fand die Dart EM 2026 statt?
Die European Darts Championship 2026 wurde vom 22. bis 25. Oktober 2026 ausgetragen. Spielort war zum fünften Mal in Folge die Westfalenhalle in Dortmund.
Wie weit kam Martin Schindler bei der Darts-Europameisterschaft 2026?
Martin Schindler erreichte das Finale und ist damit der erste Deutsche in einem Major-Finale. Auf dem Weg dorthin schlug er Wessel Nijman 6:5, Jermaine Wattimena 10:4, Jonny Clayton 10:1 und Krzysztof Ratajski 11:6, ehe er im Endspiel der European Darts Championship mit 8:11 an Ross Smith scheiterte. Der zweite deutsche Starter Niko Springer verlor in der 1. Runde mit 3:6 gegen Jonny Clayton.
Wie hoch war das Preisgeld bei der European Championship 2026?
Das Gesamtpreisgeld der European Darts Championship wurde gegenüber dem Vorjahr um 150.000 £ auf 750.000 £ erhöht. Sieger Ross Smith erhielt 150.000 £, Finalist Martin Schindler 80.000 £; Erstrundenverlierer bekamen 7.500 £.
In welchem Modus wurde bei der Darts EM 2026 gespielt und wie qualifiziert man sich?
Die European Darts Championship wird im K.-o.-System mit 32 Spielern ausgetragen, gespielt wird 501 Double-out. Die 1. Runde ging über Best of 11 Legs, Achtel- und Viertelfinale über Best of 19 Legs, Halbfinale und Finale über Best of 21 Legs. Alle 32 Startplätze wurden ausschließlich über die European Tour Order of Merit vergeben, also über das bei den 15 European-Tour-Turnieren 2026 erspielte Preisgeld.
Gibt es einen Spielplan der Dart-Europameisterschaft in Dortmund?
Ja. Am Donnerstag, 22. Oktober, und am Freitag, 23. Oktober, wurden ab 19 Uhr jeweils acht Erstrundenpartien gespielt, am Samstag, 24. Oktober, folgten die acht Achtelfinals ab 13 und ab 19 Uhr. Am Sonntag, 25. Oktober, wurden ab 13 Uhr die vier Viertelfinals und ab 19 Uhr die beiden Halbfinals sowie das Finale der European Darts Championship ausgespielt. Der Einlass begann jeweils eine Stunde vor Sessionbeginn.
Welche Ergebnisse gab es bei der Darts EM 2026?
In der 1. Runde setzten sich Luke Woodhouse (6:3 gegen Dirk van Duijvenbode, mit Neun-Darter), Stephen Bunting (6:5 gegen Danny Noppert), Cameron Menzies (6:3 gegen Niels Zonneveld), Gerwyn Price (6:2 gegen Rob Cross), Damon Heta (6:5 gegen James Wade), Kim Huybrechts (6:1 gegen Ryan Searle), Gian van Veen (6:4 gegen Andrew Gilding), Ross Smith (6:4 gegen Karel Sedláček), Jermaine Wattimena (6:3 gegen Ryan Joyce), Krzysztof Ratajski (6:2 gegen Dave Chisnall), Nathan Aspinall (6:3 gegen Cristo Reyes), Jonny Clayton (6:3 gegen Niko Springer), Luke Littler (6:3 gegen William O'Connor), Martin Schindler (6:5 gegen Wessel Nijman), Kevin Doets (6:3 gegen Michael van Gerwen) und Josh Rock (6:1 gegen Chris Dobey) durch. Im Achtelfinale gewannen Gerwyn Price 10:4 gegen Cameron Menzies, Stephen Bunting 10:3 gegen Kim Huybrechts, Ross Smith 10:7 gegen Damon Heta, Luke Woodhouse 10:6 gegen Gian van Veen, Krzysztof Ratajski 10:8 gegen Kevin Doets, Martin Schindler 10:4 gegen Jermaine Wattimena, Luke Littler 10:5 gegen Nathan Aspinall und Jonny Clayton 10:8 gegen Josh Rock. Die Viertelfinals entschieden Ross Smith (10:6 gegen Luke Woodhouse), Gerwyn Price (10:3 gegen Stephen Bunting), Martin Schindler (10:1 gegen Jonny Clayton) und Krzysztof Ratajski (10:6 gegen Luke Littler) für sich. In den Halbfinals gewann Ross Smith 11:7 gegen Gerwyn Price und Martin Schindler 11:6 gegen Krzysztof Ratajski; im Finale siegte Ross Smith mit 11:8.
Wo wurde die European Darts Championship 2026 im TV und Livestream übertragen?
Sport1 übertrug die European Darts Championship 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz frei empfangbar im TV und im Livestream, und zwar alle Sessions: Donnerstag 19 bis 23 Uhr, Freitag ab 18.30 Uhr inklusive Countdown, Samstag 12.30 bis 17 Uhr und 19 bis 23 Uhr sowie Sonntag 14 bis 16.55 Uhr und 19 bis 23 Uhr. Zusätzlich war das Major kostenpflichtig bei DAZN zu sehen, international über PDC Europe TV und in Großbritannien, den Niederlanden und Skandinavien über Viaplay.
Wo wurde die Dart EM 2026 gespielt?
Spielort der European Darts Championship 2026 war Westfalenhalle in Dortmund (Deutschland). Zum Abschnitt
Wer hat die Dart-Europameisterschaft 2026 gewonnen?
Ross Smith gewann die Ausgabe 2026 im Finale gegen Martin Schindler (11:08). Zum Abschnitt
Wie viele Spieler nahmen an der Darts Europameisterschaft 2026 teil?
Bei der European Darts Championship 2026 waren 32 Teilnehmer am Start. Zum Abschnitt
Lief die European Championship Darts 2026 im Free-TV?
Ja. Im Free-TV lief die European Darts Championship 2026 bei Sport1 (alle Sessions); DAZN zeigt das Turnier mit Abo. Zum Abschnitt
Wie qualifiziert man sich für die Darts EM 2026?
Die Qualifikationswege für die European Darts Championship 2026: Qualifikation, Qualifikationsturniere, Letztes Qualifikationsturnier, Setzliste. Zum Abschnitt
Wer ist Rekordsieger der Darts EM?
Rekordsieger ist Michael van Gerwen mit 4 Titeln. Zum Abschnitt
Seit wann gibt es die Dart EM?
Die European Darts Championship wird seit 2008 ausgetragen. Zum Abschnitt
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