European Darts Open 2026
10.–12. Juli 2026 · Ostermann-Arena, Leverkusen, Deutschland
Die European Darts Open 2026 wurden vom 10. bis 12. Juli 2026 in der Ostermann-Arena in Leverkusen als zehntes Event der PDC European Tour 2026 ausgetragen. Krzysztof Ratajski gewann bei 48 Teilnehmern und £230.000 Gesamtpreisgeld mit einem 8:6 im Finale gegen Jermaine Wattimena seinen dritten European-Tour-Titel.
Die European Darts Open 2026 – aus Sponsorengründen als Elten Safety Shoes European Darts Open ausgetragen – fanden vom 10. bis 12. Juli 2026 in der Ostermann-Arena in Leverkusen statt. Das von der Professional Darts Corporation (PDC) veranstaltete Ranglistenturnier war das zehnte von fünfzehn Events der PDC European Tour 2026 und Teil der PDC Pro Tour. Insgesamt nahmen 48 Spieler teil, ausgeschüttet wurden £230.000 Preisgeld, von denen £35.000 an den Sieger gingen. Das Turnier wurde 2012 erstmals ausgetragen, zunächst im Maritim Hotel in Düsseldorf; seit 2017 ist die Ostermann-Arena in Leverkusen Austragungsort. Titelverteidiger war Nathan Aspinall, der 2025 im Finale Damon Heta mit 8:6 bezwungen hatte. In Leverkusen kam der Engländer bis ins Viertelfinale, wo er Krzysztof Ratajski mit 4:6 unterlag. Am zweiten Turniertag, an dem die gesetzten Spieler ins Geschehen eingriffen, sorgten mehrere von ihnen für frühe Ausfälle: Danny Noppert (Nr. 5) verlor 3:6 gegen Sebastian Białecki, Stephen Bunting (Nr. 6) unterlag Ryan Joyce mit 4:6 und Chris Dobey (Nr. 7) verlor 2:6 gegen Dirk van Duijvenbode. Aus deutscher Sicht überzeugte Host-Nation-Qualifikant Jan Schmidt, der nach einem 6:5 gegen Cameron Menzies auch den 13. der Setzliste, Mike De Decker, im Entscheidungsleg schlug und als letzter deutscher Spieler erst im Achtelfinale an James Wade scheiterte. Max Hopp setzte sich in der ersten Runde mit 6:3 gegen den Weltmeister von 2018, Rob Cross, durch, Niko Springer gewann mit einem Average von 105,21 gegen Darius Labanauskas. Der Finaltag gehörte Krzysztof Ratajski und Jermaine Wattimena. Ratajski schaltete zunächst Topgesetzten Gian van Veen (6:3) und dann Titelverteidiger Aspinall (6:4) aus und gewann im ersten rein polnischen Halbfinale der European-Tour-Geschichte mit 7:5 gegen Sebastian Białecki – inklusive eines 170er-Checkouts. Wattimena bezwang Ryan Joyce (6:1), Luke Woodhouse (6:5) und im Halbfinale Damon Heta (7:3) und stand damit erstmals in einem European-Tour-Finale. Im Endspiel führte Ratajski früh mit 4:1, ehe Wattimena fünf Legs in Folge gewann und mit 6:4 in Front ging. Nach vergebenen Doppeln des Niederländers glich Ratajski zum 6:6 aus, ging mit einem 68er-Finish 7:6 in Führung und machte im 14. Leg über Doppel 10 den 8:6-Erfolg perfekt. Ratajski warf im Finale einen Average von 92,43, Wattimena 86,73. Für den Polen war es der dritte European-Tour-Titel nach dem Gibraltar Darts Trophy 2019 und der German Darts Open 2023, sein erster Ranglistentitel des Jahres 2026 und der zwölfte insgesamt; mit dem Siegerscheck kehrte er erstmals seit über drei Jahren in die Top 20 der PDC-Weltrangliste zurück.
Eckdaten
- Turnier: 10. von 15 Events der PDC European Tour 2026
- Austragungsort: Ostermann-Arena, Leverkusen (Deutschland)
- Termin: 10. bis 12. Juli 2026
- Teilnehmer: 48 Spieler
- Gesamtpreisgeld: £230.000 (Sieger: £35.000)
- Sieger 2026: Krzysztof Ratajski (POL), 8:6 im Finale gegen Jermaine Wattimena
- Titelverteidiger: Nathan Aspinall – im Viertelfinale mit 4:6 gegen Krzysztof Ratajski ausgeschieden
- Bester deutscher Spieler: Jan Schmidt (Host Nation Qualifier) – Achtelfinale, 2:6 gegen James Wade
- Besonderheit: Erstes rein polnisches Halbfinale der European-Tour-Geschichte: Ratajski – Białecki (7:5)
- Historie: Erstaustragung 2012 im Maritim Hotel Düsseldorf, seit 2017 in der Ostermann-Arena Leverkusen
- Sponsor: Elten Safety Shoes
Preisgeld
£230,000
- Sieger: 35.000 GBP
- Finalist: 15.000 GBP
- Halbfinalisten: 10.000 GBP
- Viertelfinalisten: 8.000 GBP
- Achtelfinalisten: 5.000 GBP
- Verlierer der 2. Runde: 3.500 GBP
- Verlierer der 1. Runde: 2.000 GBP
Häufige Fragen
Wann und wo fanden die European Darts Open 2026 statt?
Die European Darts Open 2026 wurden vom 10. bis 12. Juli 2026 in der Ostermann-Arena in Leverkusen ausgetragen. Es war das zehnte von fünfzehn Events der PDC European Tour 2026.
Wer hat die European Darts Open 2026 gewonnen?
Krzysztof Ratajski gewann das Turnier mit einem 8:6 im Finale gegen Jermaine Wattimena. Für den Polen war es der dritte European-Tour-Titel nach der Gibraltar Darts Trophy 2019 und den German Darts Open 2023.
Wie erging es Titelverteidiger Nathan Aspinall?
Nathan Aspinall, der 2025 im Finale Damon Heta mit 8:6 bezwungen hatte, schied im Viertelfinale aus. Dort unterlag er dem späteren Sieger Krzysztof Ratajski mit 4:6.
Wie hoch war das Preisgeld der European Darts Open 2026?
Insgesamt wurden £230.000 ausgeschüttet. Der Sieger erhielt £35.000, der Finalist £15.000, die Halbfinalisten je £10.000 und die Verlierer der 1. Runde je £2.000.
In welchem Modus wurde gespielt?
Gespielt wurde im K.-o.-System mit 48 Spielern. Von der 1. Runde bis zum Viertelfinale galt Best of 11 Legs (first to 6), im Halbfinale Best of 13 Legs und im Finale Best of 15 Legs, jeweils im Double-out-Modus.
Wo wurden die European Darts Open 2026 im TV und Stream gezeigt?
DAZN übertrug alle Sessions live und auf Deutsch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. International war das Turnier über den Livestream PDC TV für Abonnenten zu sehen.
Wie qualifiziert man sich für die European Darts Open?
Die Top 16 der PDC Order of Merit waren gesetzt und stiegen in der 2. Runde ein, die 16 bestplatzierten noch nicht qualifizierten Spieler der Pro Tour Order of Merit starteten in Runde 1. Die restlichen 16 Plätze gingen an den Tour Card Holder Qualifier (10), den Host Nation Qualifier (4) sowie je einen Nordic-&-Baltic- und East-European-Qualifier.
Welche deutschen Spieler waren 2026 erfolgreich?
Host-Nation-Qualifikant Jan Schmidt kam als bester Deutscher ins Achtelfinale, wo er James Wade mit 2:6 unterlag. Max Hopp bezwang in Runde 1 den Weltmeister von 2018, Rob Cross, mit 6:3, und Niko Springer gewann mit einem Average von 105,21 gegen Darius Labanauskas.