Ratgeber

Turniermodi im Darts

Wie Turniere aufgebaut sind, was die Formate für Spieler bedeuten und welcher Modus wann passt

Ob 16 oder 128 Spieler: Jedes Turnier braucht einen Modus, der fair ist, in die Zeit passt und jedem genug Spiele gibt. Dieser Ratgeber erklärt die gängigen Formate aus Sicht der Spieler und der Veranstalter, inklusive der Modi, die die DartCloud-Turniersoftware anbietet.

Turniere in der Nähe Turniersoftware für Veranstalter

Einfaches K.-o.

Verlieren heißt ausscheiden. 32 Spieler brauchen fünf Runden bis zum Sieger, das Turnier ist schnell vorbei, aber die Hälfte des Felds hat nach einem Spiel Feierabend. Üblich bei großen Feldern und wenig Zeit.

Doppel-K.-o.

Nach der ersten Niederlage geht es in der Verliererrunde weiter; erst die zweite Niederlage bedeutet das Aus. Der Sieger der Verliererrunde trifft im Finale auf den Sieger der Gewinnerrunde, oft mit einer Finalserie, in der der Gewinnerrunden-Sieger nur einmal geschlagen werden muss. Jeder spielt mindestens zweimal; bei Hobbyturnieren sehr beliebt.

Gruppenphase plus K.-o.

Das Standardformat bei Vereins- und Hausturnieren: Gruppen mit vier oder fünf Spielern, jeder gegen jeden, die Besten (meist zwei je Gruppe) ziehen ins K.-o.-Raster. Jeder hat drei bis vier Spiele sicher, die Wartezeiten sind planbar. Entscheidend bei Gleichstand: Legdifferenz, direkter Vergleich, Average.

Round Robin und Lucky Loser

Was die DartCloud-Turniersoftware kann

Veranstalter stellen Gruppenphasen (auch mehrere hintereinander), K.-o. mit manueller oder automatischer Auslosung, Doppel- und Dreifach-K.-o., Lucky Loser und den Modus je Runde ein. Spieler sehen Auslosung, Paarungen, Board und Ergebnisse live in der App; Ergebnisse, Averages und Checkouts landen auf dem Profil.

Beispiel: 32 Spieler, ein Abend

Acht Gruppen zu vier Spielern, Best of 3 Legs, jeder gegen jeden: 48 Spiele, auf acht Boards in rund zwei Stunden. Die beiden Besten je Gruppe bilden ein K.-o.-Raster mit 16 Spielern, Best of 5 Legs: 15 Spiele, Finale Best of 7. Jeder Teilnehmer hat mindestens drei Spiele, der Sieger neun. Mit Doppel-K.-o. statt Gruppen wären es 62 Spiele mit mehr Wartezeit zwischen den Runden; mit einfachem K.-o. nur 31 Spiele, aber 16 Spieler hätten nach einem Spiel Schluss.

Was im Raster entscheidet

Häufige Fragen

Was ist Doppel-K.-o.?

Ein Turnier, in dem erst die zweite Niederlage das Aus bedeutet; Verlierer spielen in einer Verliererrunde weiter.

Wie funktioniert eine Gruppenphase?

Gruppen mit vier oder fünf Spielern, jeder gegen jeden; die Besten ziehen in das K.-o.-Raster. Gleichstand wird über Legdifferenz oder direkten Vergleich gelöst.

Was ist ein Lucky Loser?

Ein Verlierer, der aufgrund seines Ergebnisses nachrückt, zum Beispiel die besten Gruppendritten, um ein Raster aufzufüllen.

Welcher Modus ist für Einsteiger am besten?

Gruppenphase plus K.-o. oder Doppel-K.-o.: Beide garantieren mehrere Spiele statt nur einem.

Turniere mit klarem Modus

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