Wattimena schaltet Littler aus und gewinnt Players Championship 27

Wattimena schaltet Littler aus und gewinnt Players Championship 27

Jermaine Wattimena setzt sich im niederländischen Finale 8:6 gegen Kevin Doets durch – nach 6:5 gegen Luke Littler und 100,71 im Halbfinale. Niko Springers 170 ist das höchste Checkout.

Jermaine Wattimena gewinnt Players Championship 27 mit einem 8:6 im rein niederländischen Finale gegen Kevin Doets. Im Viertelfinale hatte er Luke Littler im Entscheidungsleg aus dem Turnier genommen, im Halbfinale gegen Luke Woodhouse legte er 100,71 auf. Drei der vier Halbfinalisten kamen aus den Niederlanden.

Wattimenas Weg: 6:5 gegen Littler, 100,71 im Halbfinale

RundeGegnerErgebnisAverage
Runde der letzten 128Stephen Rosney6:392,58
Runde der letzten 64Martin Lukeman6:495,21
Runde der letzten 32Daryl Gurney6:589,46
AchtelfinaleCarl Sneyd6:4102,27
ViertelfinaleLuke Littler6:592,36
HalbfinaleLuke Woodhouse7:4100,71
FinaleKevin Doets8:693,81

Doets kam mit einem Turnier-Average von 90,00 ins Finale, dem niedrigsten der vier Halbfinalisten. Rob Cross schlug er im Achtelfinale bei 82,33 mit 6:3, im Halbfinale setzte er sich 7:5 gegen Wessel Nijman durch – gegen den Mann, der im Achtelfinale gegen Bradley Brooks mit 109,77 den höchsten Match-Average des Turniers geworfen hatte. Die Favoriten waren da längst weg: Luke Humphries verlor zum Auftakt 3:6 gegen Cam Crabtree, Michael van Gerwen 5:6 gegen Nick Kenny, Michael Smith 5:6 gegen James Hurrell.

So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler

SpielerBilanzAverageAus in Runde
Martin Schindler2:194,45Runde der letzten 32
Gabriel Clemens1:193,81Runde der letzten 64
Niko Springer1:192,71Runde der letzten 64
Ricardo Pietreczko1:191,66Runde der letzten 64
Arno Merk1:189,11Runde der letzten 64
Stefan Bellmont1:186,80Runde der letzten 64
Daniel Klose0:197,68Runde der letzten 128
Marvin Kraft0:189,34Runde der letzten 128
Kai Gotthardt0:184,19Runde der letzten 128
Dominik Gruellich0:182,07Runde der letzten 128
Yorick Hofkens0:181,69Runde der letzten 128
Leon Weber0:180,92Runde der letzten 128
Rusty-Jake Rodriguez0:179,97Runde der letzten 128
Lukas Wenig0:179,30Runde der letzten 128

Keiner von ihnen erreichte das Achtelfinale. Am weitesten kam Martin Schindler, der in der Runde der letzten 32 mit 100,26 im Entscheidungsleg an Rob Cross scheiterte (5:6). Gabriel Clemens erwischte es ähnlich: 99,92 gegen Peter Wright, 5:6 in der Runde der letzten 64. Den höchsten Average aller deutschsprachigen Starter warf Daniel Klose mit 97,68 – ausgerechnet gegen Kim Huybrechts, der in dieser Erstrundenpartie 105,02 auflegte und 6:4 gewann.

Die Highlights: 379 Maximums und ein 170er-Checkout

In den vorliegenden Spielerstatistiken stehen 379 Maximums. Angeführt wird die Wertung vom Finalverlierer.

Spieler180er
Kevin Doets25
Jermaine Wattimena20
Luke Woodhouse17
Kim Huybrechts17
Chris Dobey16
Dirk van Duijvenbode16
Wessel Nijman15

Das höchste Checkout des Turniers gelang Niko Springer mit 170 – der Nürnberger steht mit 144 ein zweites Mal in der Liste.

  • Niko Springer 170
  • Cameron Menzies 167
  • Ryan Joyce 164
  • Dave Chisnall 164
  • Mickey Mansell 160
  • Carl Sneyd 160
  • Kevin Doets 156
  • Dirk van Duijvenbode 152
  • Harry Ward 149
  • Dirk van Duijvenbode 146
  • Chris Dobey 146
  • Niko Springer 144
  • William O'Connor 144
  • Wessel Nijman 142
  • Danny Noppert 142
SpielerAveragePartienBester Match-Average
Justin Hood97,86299,63
Daniel Klose97,68197,68
Alan Soutar97,59299,97
Wessel Nijman97,496109,77
Luke Littler97,475105,12
Mickey Mansell97,205101,33
Dirk van Duijvenbode96,83499,29
Nathan Aspinall96,06396,86
Cameron Menzies95,965105,17
Luke Woodhouse95,716101,97

Wattimena kam über sieben Partien auf 95,20, sein bester Match-Average waren die 102,27 im Achtelfinale gegen Carl Sneyd. Nathan Aspinall gelang ein 9-Darter, raus war er trotzdem in der Runde der letzten 32 – 3:6 gegen Mickey Mansell, der dort 100,00 warf.

Fazit

Wattimena brauchte sieben Siege, zwei davon im letzten Leg, und blieb nur in zwei Partien unter 92. Dass Doets mit einem Turnier-Average von 90,00 bis ins Finale kam, sagt viel über die Leistungsdichte dieses Feldes. Für die deutschsprachigen Starter war die Runde der letzten 32 die Endstation.