Ross Smith gewinnt European Tour 11 – Greaves fliegt mit 104,88 raus

Ross Smith gewinnt European Tour 11 – Greaves fliegt mit 104,88 raus

Ross Smith setzt sich im Finale der European Tour 11 mit 8:2 gegen Gary Anderson durch. Beau Greaves scheitert mit 104,88 Average in Runde eins, Niko Springer kommt unter die letzten 32.

Ross Smith hat die European Tour 11 gewonnen. Im Finale gab er Gary Anderson beim 8:2 nur zwei Legs ab und war mit 96,95 zu 88,57 im Average klar überlegen. In fünf Matches nahm ihm kein Gegner mehr als vier Legs ab.

Smiths Weg zum Titel: fünf Siege, nie mehr als vier Legs abgegeben

RundeGegnerErgebnisAverage
Runde der letzten 32William O'Connor6:2101,33
AchtelfinaleJonny Clayton6:491,57
ViertelfinaleDave Chisnall6:295,35
HalbfinaleDanny Noppert7:392,68
FinaleGary Anderson8:296,95

Anderson kam auf dem umgekehrten Weg ins Finale: Gegen Stephen Bunting (6:5), Gian van Veen (6:5) und Nathan Aspinall (7:6) gewann er dreimal nacheinander das Entscheidungsleg. Seine Average-Kurve zeigte dabei steil nach unten – von 105,27 gegen Krzysztof Ratajski über 89,05 im Halbfinale bis zu 88,57 im Endspiel.

So schlugen sich die deutschen Starter: Springer erreicht die letzten 32

SpielerBilanzAverageAus in Runde
Niko Springer1:194,65Runde der letzten 32
Martin Schindler0:195,97Erste Runde

Springer fertigte Maik Kuivenhoven mit 6:1 ab und hielt gegen Ryan Searle bis zum 4:6 dagegen, unterlag dort aber auch im Average mit 94,23 zu 97,31. Schindler erwischte mit Keane Barry den denkbar unangenehmsten Auftaktgegner: 95,97 hätten in der ersten Runde gegen fast jeden gereicht, gegen Barrys 100,77 nicht.

Andersons 105,27 und drei Niederlagen mit Average über 100

SpielerHöchster Match-Average
Gary Anderson105,27
Beau Greaves104,88
Rob Cross101,90
Ross Smith101,33

Drei Spieler verloren das Entscheidungsleg mit einem Average über 100:

  • Beau Greaves – 5:6 gegen Rob Cross bei 104,88: der höchste Turnier-Average des gesamten Feldes, erzielt von einer Spielerin ohne einen einzigen Sieg
  • Damon Heta – 5:6 gegen Jim Hurrell bei 100,67
  • Luke Woodhouse – 5:6 gegen Rob Cross bei 100,12

Luke Humphries war bereits in der Runde der letzten 32 an Dirk van Duijvenbode gescheitert (3:6), Michael van Gerwen im Achtelfinale an Nathan Aspinall (4:6).

Fazit: ein Sieger ohne Ausrutscher

Smith war der einzige Spieler im Feld, der über fünf Runden konstant blieb: 95,58 Turnier-Average, kein Match unter 91,57. Anderson zehrte in der Endphase von drei Entscheidungslegs und hatte im Finale nichts mehr zuzusetzen.