Players Championship Tour 2026: Teilnehmerfeld, Preisgeld, Kalender und Prognosen

Übersichtsartikel und Analyse zur PDC Players Championship Tour: Gerwyn Price Favorit, Wessel Nijman Topkandidat, Debütant Jimmy van Schie im Fokus
Die Players Championship Tour umfasst 34 Turniere in Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden. Sie bildet gemeinsam mit der European Tour das Rückgrat der ProTour. Alle 128 Tour-Card-Inhaber sind startberechtigt – qualifiziert über die Q-School, die Sekundärtouren oder als Teil der Top 64 nach der PDC Darts WM auf der ProTour.
Zu den Teilnehmern zählen Stars wie Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, Michael van Gerwen und Gerwyn Price, die unter anderem in Wigan, Milton Keynes, Leicester, Hildesheim und Den Bosch an den Start gehen.
Das Teilnehmerfeld eines Players Championship Turniers setzt sich aus allen 128 Tour-Card-Inhabern zusammen, wobei einige Profis einzelne Events auslassen.
Über die Challenge Tour rücken Ersatzspieler aus der Sekundärtour nach, wenn Plätze frei werden. Ein Beispiel ist Beau Greaves, die sich dank ihrer starken Platzierung auf der Challenge Tour für 2026 einen Startplatz sicherte, nachdem sie 2025 dort die gesamte Saison bestritten hatte.
Oft entscheidet auch die Formstärke über die Teilnahme: Wer früh in der Saison überzeugt, bestreitet meist viele Turniere, während Premier-League-Akteure phasenweise pausieren.
Es stehen über die Saison hinweg 34 Events an, los geht es am 09.–10. Februar in Hildesheim. Weitere Stationen in Wigan, Leicester und Milton Keynes sind wie gewohnt gesetzt. Zudem macht die Tour später im Jahr erstmals Halt in Den Bosch.
Das Preisgeld liegt bei £150.000 pro Event, der Sieger erhält £15.000, £10.000 gehen an den Finalisten, die Halbfinalisten kassieren £6.500. Ausgezahlt wird bis hinunter zu £1.250 für ein Erstrunden-Aus.
Ab dem Achtelfinale erscheinen hier die Ergebnisse für jedes Players Championship-Turnier, beginnend mit Event eins in Hildesheim.
Samuel Gill, Chefredakteur von DartsNews.com, sieht Gerwyn Price erneut glänzen.
Gerwyn Price wird für mich am Ende die Order of Merit anführen. Der Waliser zählt seit Jahren zu den konstantesten Spielern auf der ProTour und bleibt ein bewährter Seriensieger.
Zu weiteren Gewinnern gehören auch Damon Heta, Ross Smith und Wessel Nijman, die ebenfalls regelmäßig stark auftreten. Da viele Topstars nicht an allen Turnieren teilnehmen dürften, traue ich diesen Spielern zu, ganz vorne mitzumischen.
Ich rechne außerdem nicht damit, dass Luke Littler oder Luke Humphries die Top 64 erreichen, da beide wohl zu wenige Events bestreiten werden, um sich für die Players Championship Finals in Minehead zu qualifizieren. Stattdessen sehe ich Jimmy van Schie als möglichen Shootingstar der Saison, der durchaus Turniere gewinnen kann.
Price bleibt für mich dennoch Favorit auf die meisten Titel unter den Top 10 und jenen mit Premier-League-Ambitionen – vor allem, weil er die meisten Events bestreiten dürfte.
Spieler im Fokus
*** Gerwyn Price
** Damon Heta, Wessel Nijman
*Ross Smith, Martin Schindler, Jimmy van Schie
Mats Leering, Redakteur bei DartsNieuws.com, hat den neuen ProTour-Jahrgang analysiert und sieht Wessel Nijman als möglichen Spitzenreiter der Order of Merit.
Die Players Championship-Turniere bleiben schwer einzuschätzen – vor allem, weil im Vorfeld offen ist, welche Spieler tatsächlich starten. Viele Topakteure lassen regelmäßig Turniertage aus. Trotzdem kristallisieren sich jedes Jahr Profis heraus, die auf dem Floor konstant punkten. Auch diesmal dürfte am Ende ein etablierter Name ganz vorne landen.
Ich rechne mit starken Auftritten von Martin Schindler, Ross Smith, Wessel Nijman, Damon Heta und Gerwyn Price. Price überzeugte schon im Vorjahr, und von den absoluten Topstars – Luke Littler, Gian van Veen, Luke Humphries und Michael van Gerwen – traue ich ihm aktuell am meisten zu. Vor allem, weil er im Gegensatz zu vielen anderen das komplette Programm spielen dürfte.
Wessel Nijman kann für mich durchaus die Überraschungsnummer eins werden. Auch Schindler, Heta, Searle und Smith sehe ich klar in den Top 10.
Bei den großen Namen, die es schwer haben könnten, denke ich zuerst an Raymond van Barneveld und Peter Wright. Beide Routiniers kämpfen derzeit mit ihrer Form und könnten außerhalb der Top 64 landen. Rob Cross traue ich zwar die Minehead-Qualifikation zu, doch auch für ihn wird es kein einfaches Jahr.
Für positive Überraschungen sorgen in meinen Augen einige Neulinge: Jimmy van Schie und besonders Charlie Manby haben das Potenzial, in ihrem Debütjahr starke Resultate zu erzielen – vielleicht reicht es sogar für ihren ersten Turniersieg auf der ProTour.
Spieler im Fokus
**Gerwyn Price, Damon Heta
*Ross Smith, Martin Schindler, Ryan Searle