Sedlacek gewinnt Players Championship 30 – 8:7 im Finale gegen Williams

Sedlacek gewinnt Players Championship 30 – 8:7 im Finale gegen Williams

Karel Sedlacek gewinnt Players Championship 30 mit 8:7 im Finale gegen Scott Williams, der mit 100,05 Turnier-Average und 33 180ern die besseren Zahlen hatte. Alle Ergebnisse und Statistiken.

Karel Sedlacek gewinnt Players Championship 30 mit einem 8:7 im Finale gegen Scott Williams. In seinen letzten drei Partien hatte der Tscheche jeweils den niedrigeren Average als sein Gegner – auch im Endspiel, das Williams mit 96,25 zu 91,92 anführte. 127 Partien, 359 180er und drei Big Fish stehen in der Bilanz des Turniers.

Players Championship 30: Sedlaceks Weg zum Sieg

Sedlacek startete mit einem 6:1 gegen Tavis Dudeney und einem 6:0 gegen Daniel Klose, ehe er in der Runde der letzten 32 Damon Heta 6:1 aus dem Turnier nahm – bei 105,52 sein bester Match-Average. Im Achtelfinale schlug er Nathan Aspinall 6:3, im Viertelfinale Chris Dobey 6:5, im Halbfinale Niels Zonneveld 7:2. Im Finale gegen Scott Williams reichte ein 8:7. Sein Turnier-Average von 93,84 ist der niedrigste der vier Halbfinalisten.

So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler bei Players Championship 30

SpielerBilanzAverageAus in Runde
Martin Schindler3-195,66Achtelfinale
Kai Gotthardt2-196,00Runde der letzten 32
Stefan Bellmont1-194,28Runde der letzten 64
Daniel Klose1-190,70Runde der letzten 64
Lukas Wenig1-188,88Runde der letzten 64
Gabriel Clemens1-186,80Runde der letzten 64
Maximilian Czerwinski1-183,09Runde der letzten 64
Arno Merk1-178,99Runde der letzten 64
Leon Weber1-176,08Runde der letzten 64
Mensur Suljovic0-198,25Runde der letzten 128
Dominik Gruellich0-197,59Runde der letzten 128
Matthias Ehlers0-191,30Runde der letzten 128
Florian Preis0-187,02Runde der letzten 128
Marvin Kraft0-184,11Runde der letzten 128
Max Hopp0-178,61Runde der letzten 128
Ricardo Pietreczko0-174,22Runde der letzten 128

Martin Schindler kam am weitesten und scheiterte im Achtelfinale 5:6 an Jermaine Wattimena, bei 96,25 zu 96,63. Kai Gotthardt warf beim 6:5 gegen Wessel Nijman 100,16, verlor danach aber 2:6 gegen Brendan Dolan, obwohl er auch dort den höheren Average hatte (93,28 zu 90,87). Mensur Suljovic stand mit 98,25 für den höchsten Turnier-Average dieser Gruppe, traf aber sofort auf Scott Williams. Maximilian Czerwinski checkte 170 – das höchste Finish aller Spieler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gabriel Clemens kam in zwei Partien auf 10 180er, mehr als jeder andere deutschsprachige Starter.

Die Highlights von Players Championship 30: 180er, High Finishes und Match-Averages

Scott Williams warf 33 180er, keiner kam in die Nähe. Drei Spieler checkten den Big Fish: Raymond van Barneveld, Maximilian Czerwinski und Cam Crabtree. Neun Spieler benötigten für ein gewonnenes Leg nur 10 Darts.

SpielerBester Match-AveragePartie
Scott Williams110,416:1 gegen Richard Veenstra
Michael van Gerwen107,476:4 gegen Jimmy van Schie
Niels Zonneveld106,476:2 gegen Sietse Lap
Karel Sedlacek105,526:1 gegen Damon Heta
Joe Hunt105,066:1 gegen Beau Greaves

Die Zahlen des Turniers: Averages, 180er und High Finishes

Players Championship 30: die besten Averages

SpielerTurnier-AverageBester Match-AverageBilanz
Wessel Nijman100,54102,981-1
Danny Noppert100,21101,831-1
Scott Williams100,05110,416-1
Niels Zonneveld98,57106,475-1
Luke Woodhouse98,28102,933-1

Die meisten 180er

Spieler180er
Scott Williams33
Niels Zonneveld19
Jermaine Wattimena19
Luke Woodhouse17
Raymond van Barneveld16

In den erfassten Spielerstatistiken summieren sich 359 180er.

Die höchsten Checkouts

  • 170 – Raymond van Barneveld (Big Fish)
  • 170 – Maximilian Czerwinski (Big Fish)
  • 170 – Cam Crabtree (Big Fish)
  • 167 – Jermaine Wattimena
  • 167 – Ricky Evans
  • 167 – Raymond van Barneveld
  • 164 – Karel Sedlacek
  • 164 – Oskar Lukasiak
  • 161 – Steve Lennon
  • 160 – Scott Williams
  • 160 – Arno Merk
  • 158 – Callan Rydz
  • 157 – Lukas Wenig
  • 156 – Steve Lennon
  • 156 – Martijn Dragt

Die kürzesten Legs

DartsSpieler
10Scott Williams, Niels Zonneveld, Raymond van Barneveld, Luke Woodhouse, Tommy Lishman, Damon Heta, Wessel Nijman, Danny Noppert, Owen Bates
11Karel Sedlacek, Jermaine Wattimena, Chris Dobey, Michael van Gerwen, Joe Hunt, Rob Owen, Lewis Pride, Mario Vandenbogaerde, Callan Rydz, Gabriel Clemens, Mensur Suljovic
12Steve Lennon, Jeffrey De Zwaan, Nathan Aspinall, Brendan Dolan, Kai Gotthardt, Keane Barry, Charlie Manby, Adam Gawlas, Mickey Mansell, Marvin van Velzen, Shane McGuirk, Stefan Bellmont

Die Finalisten in Zahlen

Karel SedlacekScott Williams
Turnier-Average93,84100,05
Bester Match-Average105,52110,41
180er1433
Höchstes Finish164160

Ergebnisse ab dem Viertelfinale

RundePaarungErgebnisAverages
ViertelfinaleMichael van Gerwen – Scott Williams2:691,17 / 94,01
ViertelfinaleSteve Lennon – Jermaine Wattimena5:697,56 / 96,06
ViertelfinaleNiels Zonneveld – Raymond van Barneveld6:493,06 / 83,56
ViertelfinaleChris Dobey – Karel Sedlacek5:697,41 / 88,56
HalbfinaleScott Williams – Jermaine Wattimena7:499,95 / 90,25
HalbfinaleNiels Zonneveld – Karel Sedlacek2:797,07 / 95,96
FinaleScott Williams – Karel Sedlacek7:896,25 / 91,92

Insgesamt wurden 127 Partien gespielt, die Spielerstatistik umfasst 11 Nationen.

Fazit

Sedlacek gewinnt mit 93,84 den Titel und damit als Halbfinalist mit dem niedrigsten Turnier-Average. Scott Williams stellte die Bestwerte beim besten Match-Average (110,41) und bei den 180ern (33) und kam im Turnier auf 100,05 – und verlor trotzdem das Finale. Für die deutschsprachigen Spieler blieb Schindlers Achtelfinale das beste Ergebnis.

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