Menzies gewinnt Players Championship 29 – Neundarter von Hopp und Reyes

Menzies gewinnt Players Championship 29 – Neundarter von Hopp und Reyes

Cameron Menzies schlägt Gian van Veen im Finale 8:4. Die sechs höchsten Turnier-Averages scheiterten vorher. Max Hopp und Cristo Reyes werfen je einen Neundarter.

Cameron Menzies hat Players Championship 29 gewonnen und im Finale Gian van Veen mit 8:4 bezwungen. Sieben Partien, ein Turnierschnitt von 94,91 – der niedrigste der vier Halbfinalisten. Die dicken Zahlen warfen an diesem Tag andere.

Menzies gewinnt das Halbfinale mit acht Punkten weniger im Average

Gegen Kevin Doets lag Menzies im Halbfinale bei 91,32, Doets bei 99,54 – 7:5 für Menzies. In der Runde der letzten 64 hatte er gegen Jim Long ein Entscheidungsleg gebraucht (6:5), sein bester Match-Average kam mit 101,34 gleich zum Auftakt gegen Nick Kenny. Im Finale drehte er das Zahlenbild dann um: 96,77 gegen 89,16. Van Veen hatte sich auf der anderen Seite zweimal im Entscheidungsleg durchgesetzt – 6:5 gegen Nathan Aspinall (104,18) und 6:5 gegen Chris Dobey (100,32), beide Male gegen den höheren Average.

RundeGegnerErgebnisAverage
Runde der letzten 128Nick Kenny6:2101,34
Runde der letzten 64Jim Long6:588,98
Runde der letzten 32Benjamin Pratnemer6:295,60
AchtelfinaleWessel Nijman6:493,04
ViertelfinaleJeffrey De Graaf6:397,29
HalbfinaleKevin Doets7:591,32
FinaleGian van Veen8:496,77

So schlugen sich die deutschsprachigen Spieler

Zwei Spieler kamen in die Runde der letzten 32: Ricardo Pietreczko, der dort gegen Jermaine Wattimena 3:6 verlor, und Max Hopp, der gegen Oskar Lukasiak 0:6 unterging – zwei Runden zuvor hatte Hopp beim 6:1 gegen Matthias Ehlers seinen Neundarter geworfen. Kai Gotthardt sorgte mit dem 6:0 gegen Dimitri Van den Bergh für das deutlichste Ergebnis dieser Gruppe, Gabriel Clemens (5:6 gegen Henry Coates) und Stefan Bellmont (5:6 gegen Kim Huybrechts) schieden jeweils im Entscheidungsleg aus. Martin Schindler hatte mit 98,14 den höchsten Average aller deutschsprachigen Spieler – und verlor trotzdem 5:6 gegen Thomas Lovely.

SpielerBilanzAverageAus in Runde
Ricardo Pietreczko2-193,39Runde der letzten 32
Max Hopp2-188,76Runde der letzten 32
Mensur Suljovic1-189,48Runde der letzten 64
Lukas Wenig1-188,48Runde der letzten 64
Gabriel Clemens1-187,31Runde der letzten 64
Kai Gotthardt1-187,22Runde der letzten 64
Daniel Klose1-186,47Runde der letzten 64
Stefan Bellmont1-186,16Runde der letzten 64
Martin Schindler0-198,14Runde der letzten 128
Marvin Kraft0-182,81Runde der letzten 128
Arno Merk0-182,20Runde der letzten 128
Leon Weber0-181,00Runde der letzten 128
Dominik Gruellich0-180,48Runde der letzten 128
Florian Preis0-178,85Runde der letzten 128
Matthias Ehlers0-177,51Runde der letzten 128
Maximilian Czerwinski0-173,53Runde der letzten 128

Die Highlights: zwei Neundarter, drei Big Fish, 404 Maximums

Cristo Reyes und Max Hopp brachten je ein Leg in neun Darts nach Hause. Die erfassten Spieler kommen zusammen auf 404 Maximums, angeführt von Kevin Doets mit 25. Doets warf beim 6:4 gegen Henry Coates auch den höchsten Match-Average des Turniers – 113,90, gegen 105,80 des Gegners. Chris Dobey stand bei 105,88 im Turnierschnitt und 112,73 beim 6:0 gegen Wesley Plaisier, scheiterte aber im Viertelfinale an van Veen. Die sechs höchsten Turnier-Averages gehören sämtlich Spielern, die das Finale nicht erreicht haben.

SpielerTurnier-AverageBester Match-AverageAus in Runde
Chris Dobey105,88112,73Viertelfinale
Wessel Nijman103,79106,83Achtelfinale
Beau Greaves102,05109,96Runde der letzten 32
Cristo Reyes101,17110,59Achtelfinale
Nathan Aspinall100,64104,18Achtelfinale
Kevin Doets100,29113,90Halbfinale
Danny Noppert99,39106,74Achtelfinale
Gian van Veen96,63104,78Finale
Spieler180er
Kevin Doets25
Chris Dobey22
Wessel Nijman20
Cameron Menzies18
Jermaine Wattimena17
Dave Chisnall17
Gian van Veen16
Danny Noppert16
William O'Connor16
  • 170: Keane Barry, Tyler Thorpe, Henry Coates
  • 167: Chris Dobey, Cor Dekker, Luke Woodhouse
  • 164: Tyler Thorpe, Ricardo Pietreczko
  • 161: Daryl Gurney
  • 160: Viktor Tingstrom
  • 155: Brendan Dolan
  • 154: Archie Self
  • 153: Adam Warner
  • 152: Adam Gawlas, Stefan Bellmont

Fazit

Menzies lag nur in zwei von sieben Partien über 97 und holt trotzdem den Titel – entschieden haben das Entscheidungsleg gegen Long, die Kontrolle gegen Nijman und De Graaf und ein Finale, in dem van Veen nach zwei eigenen Entscheidungslegs in Folge auf 89,16 abfiel. Aus deutschsprachiger Sicht bleiben die Runde der letzten 32 als Bestmarke und Hopps Neundarter.

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