Jahresrangliste: Luke Littler dominiert 2026 die Preisgeldrangliste – Luke Humphries und Michael van Gerwen ve

Luke Littler dominiert die PDC Year-to-Date Order of Merit 2026 mit riesigem Vorsprung, während Humphries und van Gerwen zurückfallen. Alle Ranglisten-Details im Überblick.
Luke Littler hängt das restliche PDC-Feld in der Year-to-Date Order of Merit 2026 klar ab. Luke Humphries und Michael van Gerwen finden sich dagegen nach sieben Monaten Saison deutlich weiter unten in der Preisgeldrangliste wieder.
Die offizielle PDC Order of Merit erfasst Preisgelder über einen rollierenden Zweijahreszeitraum. Die Jahresrangliste zeigt jedoch klarer, welche Spieler aktuell die stärksten Ergebnisse abliefern. Nach den ersten sieben Monaten 2026 führt Littler mit 485.000 £ Ranglisten-Preisgeld souverän. Wessel Nijman folgt mit 278.500 £ auf Rang zwei, knapp vor Gerwyn Price.
Humphries belegt derweil nur Platz zehn, nachdem er weder beim UK Open noch beim World Matchplay einen tiefen Lauf hinlegte. Van Gerwen rangiert sogar noch niedriger auf Platz 20 – der dreimalige Weltmeister erreichte 2026 bei keinem Ranglistenmajor ein Viertelfinale.
Littler spielte trotz mehrerer verpasster Turniere 2026 über 200.000 £ mehr ein als jeder andere Profi. Der amtierende Weltmeister gewann die World Masters, die UK Open und zuletzt das World Matchplay und krönte seine Saison mit einem weiteren European-Tour-Titel.
Diese Resultate hoben den 19-Jährigen an die Spitze der Jahresrangliste – in eine eigene Kategorie. Littler musste dafür keinen kompletten Kalender absolvieren: Seine Auftritte auf den größten Bühnen des Sports machten den enormen Vorsprung aus. Dahinter tobt ein deutlich engerer Kampf.
Nijman sammelte in einer echten Durchbruchssaison mit acht PDC-Ranglistentiteln bereits 278.500 £. Der 25-Jährige gewann sechs Players-Championship-Turniere und zwei Events der European Tour und etablierte sich damit als einer der konstantesten Sieger der Tour.
Price liegt mit nur 4.500 £ Rückstand auf Nijman auf Rang drei. Der Waliser triumphierte sowohl auf der European Tour als auch bei der Players Championship, während sein Einzug ins World-Matchplay-Finale seinem Gesamtpreisgeld einen weiteren kräftigen Schub verlieh.
Auch Ross Smith erlebt eine seiner besten Karrieresaisons. Zwei Players-Championship-Siege, der Titel bei den International Darts Open und ein Viertelfinaleinzug beim World Matchplay bringen ihn in der Jahreswertung auf Platz vier.
James Wade und Josh Rock komplettieren die Top Sechs, vor Gian van Veen und Kevin Doets. Van Veen festigte seine Position mit dem Einzug ins World-Matchplay-Halbfinale im Juli und verdiente in dieser Saison bereits 166.250 £. Doets folgt dicht dahinter mit 163.000 £, nachdem er einen Players-Championship-Titel einfuhr und mehrere späte Runden auf der ProTour sowie der European Tour erreichte.
Humphries liegt trotz seines starken Saisonstarts als einer der Topspieler der Welt nur auf Platz zehn. Seine Position spiegelt teilweise einen reduzierten Spielplan wider, doch auch frühe Ausscheiden bei UK Open und World Matchplay begrenzten seine Ranglisten-Einnahmen. Diese Resultate kosteten Humphries zudem seinen zweiten Platz in der offiziellen PDC Order of Merit, den nun van Veen innehat.
Van Gerwens Position fällt noch deutlicher aus. Der dreimalige Weltmeister erreichte 2026 bei keinem Ranglistenmajor ein Viertelfinale und liegt in der Year-to-Date Order of Merit nur auf Rang 20.
Van Gerwen gewann zwar ein Players-Championship-Event, blieb ansonsten aber ohne nachhaltigen Titelangriff. In acht Auftritten auf der European Tour erreichte er lediglich ein Halbfinale und zwei Viertelfinals als beste Ergebnisse. Er liegt nur einen Platz vor Stephen Bunting, während Nathan Aspinall Rang 22 belegt und Gary Anderson auf Platz 31 steht.
Auch Danny Noppert bleibt mit seiner Jahresplatzierung hinter seiner Position in der offiziellen Weltrangliste zurück. Er steht auf Platz zehn der Haupt-Order of Merit, fällt aber auf Basis seiner 2026er-Einnahmen auf Rang 15 zurück. Dirk van Duijvenbode schlug die entgegengesetzte Richtung ein: Sein Halbfinaleinzug beim World Matchplay hob ihn im Jahresranking auf Platz 16 – sechs Positionen besser als in der offiziellen Rangliste.
Die Tabelle unterstreicht zudem die Fortschritte von Spielern weiter unten in der PDC-Hierarchie. Cristo Reyes belegt nach einer beeindruckenden Rückkehr auf die Profi-Tour Rang 34, während Beau Greaves nach weiteren starken Auftritten gegen Tour-Card-Gegnerinnen und -Gegner auf Platz 37 liegt. Tom Sykes sticht als weiterer auffälliger Aufsteiger auf Rang 48 hervor.
Ihre unmittelbare Aufgabe unterscheidet sich klar von der Herausforderung für Littler, Nijman und die übrigen Titelanwärter. Jeder verdiente Pfundbetrag fließt in die Zweijahreswertung ein, die am Ende entscheidet, ob sie sich in den Top 64 halten und ihre PDC Tour Card behalten.
Vorerst erzählen die Zahlen der Saison 2026 zwei sehr unterschiedliche Geschichten: Littler reißt an der Spitze eine deutliche Lücke auf, während sich die etablierte Ordnung unterhalb des Weltmeisters rasant verschiebt.
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.