Price bezwingt Aspinall, Humphries schlägt Wade – heute um 21:30 Uhr das Finale des World Grand Prix

Price bezwingt Aspinall, Humphries schlägt Wade – heute um 21:30 Uhr das Finale des World Grand Prix

Darts heute am 4. Oktober 2026: Gerwyn Price und Luke Humphries erreichen beim World Grand Prix das Finale – alle Ergebnisse und das Programm um 21:30 Uhr.

Gerwyn Price und Luke Humphries bestreiten am Abend das Finale des World Grand Prix. Price gewann sein Halbfinale am Samstag mit 5:2 gegen Nathan Aspinall, Humphries setzte sich 5:3 gegen James Wade durch. Das Endspiel beginnt um 21:30 Uhr.

Der Spieltag gestern

World Grand Prix

Price entschied die Partie gegen Aspinall an den Doppelfeldern. Mit 44,74 Prozent (17 von 38) nutzte er seine Gelegenheiten deutlich besser als Aspinall, der bei 36,67 Prozent (11 von 30) blieb. Im Average lag Price mit 89,90 zu 84,63 vorn, bei den 180ern stand es 6:6. Aspinall hielt bei den dreistelligen Aufnahmen mit 35:31 dagegen und beendete ein Leg mit einem 132er-Finish, dem höchsten der Begegnung. Price war im Bereich 140+ mit 20 zu 14 Aufnahmen stabiler, sein höchstes Finish lag bei 101. Dass Aspinall die Partie trotz zweier dreistelliger Checkouts gegenüber einem bei Price verlor, lag an der Ausbeute auf den Doppeln.

Das zweite Halbfinale war enger, als es das 5:3 nahelegt. Humphries warf mit 96,63 den besten Average des Spieltags und traf zehn 180er, mehr als jeder andere Spieler. Wade kam auf 91,72 und sechs Maximums, war in der Breite seiner Scores aber besser: 28 Aufnahmen im Bereich 140+ standen 20 bei Humphries gegenüber, bei den dreistelligen Aufnahmen führte Wade mit 42:39. Auch an den Doppeln arbeitete Wade effizienter, 46,67 Prozent (14 von 30) gegenüber 41,86 Prozent (18 von 43). Humphries verschaffte sich jedoch klar mehr Gelegenheiten, 43 Darts auf ein Doppel gegenüber 30, und zog daraus den Vorteil. Wades 141er-Finish war das höchste des Spieltags, Humphries kam nicht über ein 78er-Finish hinaus. Zwei dreistellige Checkouts gelangen Wade, Humphries keiner. Für Aspinall und Wade ist das Turnier damit im Halbfinale beendet.

  • Halbfinale: N. Aspinall 2:5 G. Price
  • Halbfinale: L. Humphries 5:3 J. Wade

MODUS Super Series

Die MODUS Super Series setzte ihren Spielbetrieb fort, überwiegend im Best-of-7-Format. Die beste Bilanz des Tages stellte A. Kirk auf: fünf Siege bei einer Niederlage, darunter zwei 4:3-Erfolge gegen M. Wiles und ein 4:3 gegen J. Smith. Kirks einzige Niederlage kam zum Abschluss, als sich Wiles mit 4:2 revanchierte. J. Atkins gewann vier seiner sechs Partien, verlor zum Ende aber 0:4 gegen Wiles, ohne ein Leg zu gewinnen. R. Szaganski war in drei Auftritten zweimal erfolgreich, unter anderem mit 4:3 gegen Atkins. Averages und weitere Einzelstatistiken wurden für diese Partien nicht erfasst.

  • M. Wiles 2:4 J. Atkins
  • R. Szaganski 3:4 G. Hayter
  • A. Kirk 4:3 M. Wiles
  • R. Szaganski 4:3 J. Atkins
  • G. Hayter 2:4 A. Kirk
  • M. Wiles 2:4 R. Szaganski
  • J. Atkins 4:2 G. Hayter
  • J. Smith 4:0 P. Rasmus
  • A. Kirk 4:3 M. Wiles
  • P. Rasmus 2:4 J. Atkins
  • M. Wiles 4:0 R. Thornton
  • J. Atkins 4:2 J. Smith
  • R. Thornton 2:4 A. Kirk
  • J. Atkins 0:4 M. Wiles
  • A. Kirk 4:3 J. Smith
  • M. Wiles 4:2 A. Kirk

Das steht heute an

Der Tag bringt nur einen Termin, dafür den entscheidenden: Um 21:30 Uhr treffen Price und Humphries im Finale des World Grand Prix aufeinander. Weitere Ansetzungen gibt es nicht, der Titel wird am späten Abend vergeben.

Die Zahlen aus den Halbfinals beschreiben zwei unterschiedliche Wege ins Endspiel. Humphries brachte mit 96,63 den höchsten Average und mit zehn 180ern das größte Scoring-Volumen aller vier Halbfinalisten auf die Bühne. Price überzeugte vor allem an den Doppeln: Seine 44,74 Prozent waren die bessere Quote der beiden Sieger, Humphries kam auf 41,86 Prozent. Im Bereich 140+ lagen beide mit je 20 Aufnahmen gleichauf.

Einzuordnen sind diese Werte vor dem Format des Turniers. Beim World Grand Prix muss jedes Leg mit einem Doppel eröffnet werden, was die Averages gegenüber anderen Majors drückt und Spieler mit stabiler Doppelquote begünstigt. Price traf in seinem Halbfinale 17 von 38 Versuchen, Humphries 18 von 43. Gegen Wade reichte das, weil Humphries sich die meisten Gelegenheiten erarbeitete. Gegen einen Gegner, der im Halbfinale 17 Doppel traf, dürfte dieser Weg schwieriger werden.

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