Aspinall mit 103,43 AVG ins Halbfinale, Price übersteht 3 Matchdarts - Heute WGP Halbfinals!

Aspinall mit 103,43 AVG ins Halbfinale, Price übersteht 3 Matchdarts - Heute WGP Halbfinals!

World Grand Prix am 2. Oktober 2026: Aspinall, Price, Humphries und Wade im Halbfinale. Die Zusammenfassung von gestern und das Programm für heute.

Der Spieltag gestern

Nathan Aspinall hat das Halbfinale des World Grand Prix erreicht und dabei den besten Average des gestrigen Viertelfinaltages geworfen: 103,43 beim 3:0 gegen Ryan Joyce. Neben ihm stehen Gerwyn Price, Luke Humphries und James Wade in der Vorschlussrunde, die heute Abend gespielt wird.

World Grand Prix, Viertelfinale

  • Nathan Aspinall 3:0 Ryan Joyce
  • Gerwyn Price 3:2 Jonny Clayton
  • Gian van Veen 0:3 James Wade
  • Luke Humphries 3:0 Niels Zonneveld

Aspinall gewann alle drei Sätze gegen Joyce und kontrollierte die Partie über das Scoring: sieben 180er gegen einen, zwölf Aufnahmen über 140 gegen sieben. Auch an den Doppeln war er der Zuverlässigere, 50 Prozent (9/18) gegenüber 36,36 Prozent (4/11). Joyce kam auf 86,36 im Average, setzte aber den höchsten Checkout des gesamten Viertelfinaltages: 153. Aspinalls höchstes Finish lag bei 112 Punkten.

Gerwyn Price setzte sich 3:2 gegen Jonny Clayton durch, in der einzigen Partie des Tages, die über die volle Distanz ging. Price hatte den höheren Average (90,25 zu 81,51), mehr 180er (6:5) und mehr Aufnahmen über 140 (17:11). An den Doppeln lagen beide fast gleichauf: 40 Prozent (12/30) für Price, 39,13 Prozent (9/23) für Clayton. Clayton traf mit 117 das höchste Finish der Partie, Price kam mit 75 aus. Am Ausgang änderte das nichts, den Entscheidungssatz gewann der Waliser.

James Wade zog mit 3:0 gegen Gian van Veen ein und lieferte dabei die beste Checkout-Quote des Tages ab: 60 Prozent (9/15) gegenüber 25 Prozent (1/4). Wade warf 96,71 im Average, van Veen 81,56, bei den 180ern stand es 4:2 für den Engländer. Van Veen fand an den Doppeln über die gesamte Partie keinen Zugriff.

Die statistisch engste Begegnung endete am klarsten. Luke Humphries gewann 3:0 gegen Niels Zonneveld, bei identischem Average von 85,91 auf beiden Seiten. Zonneveld traf sogar mehr 180er (5:4), Humphries die meisten Aufnahmen über 140 (13:9). Der höchste Checkout lag bei Humphries bei 76, bei Zonneveld bei 78 – entschieden hat es der Zugriff in den wichtigen Legs.

MODUS Super Series

Parallel lief die MODUS Super Series im Modus Best of 7. In der Gruppe um J. Atkins setzte sich A. Kirk mit vier Siegen durch, darunter ein 4:2 gegen Atkins und zwei Erfolge gegen R. Szaganski. Seine einzige Niederlage kassierte Kirk mit 1:4 im direkten Rückspiel gegen Atkins, der drei seiner vier Partien gewann. M. Wiles kam auf eine ausgeglichene Bilanz und gewann beide Duelle mit G. Hayter, eines davon 4:0. Hayter blieb ohne Sieg.

Im zweiten Feld teilten sich J. Kelling, P. Rasmus und R. Thornton die Spitze mit jeweils vier Erfolgen, und die Niederlagen bildeten einen geschlossenen Kreis: Kelling verlor nur gegen Rasmus (3:4), Rasmus nur gegen Thornton (1:4), Thornton nur gegen Kelling (0:4). Dahinter kam J. Widmayer auf zwei Siege, darunter ein 4:3 gegen Harry Ward. Ward setzte sich allein gegen N. Plovier mit 4:0 durch. Plovier verlor alle fünf Partien. Averages und Detailstatistiken liegen zu diesen Spielen nicht vor.

Das steht heute an

Im Programm steht heute ausschließlich der World Grand Prix mit den beiden Halbfinals.

  • 21:00 Uhr: Nathan Aspinall vs. Gerwyn Price
  • 22:30 Uhr: Luke Humphries vs. James Wade

Aspinall bringt den besten Average des Viertelfinaltages mit und war der einzige Spieler, der am Freitag im Schnitt über 100 Punkte warf. Price hatte mit fünf Sätzen gegen Clayton das längste Match in den Beinen und kam im Average nicht an Aspinalls Wert heran. Im Double-in-Format des Turniers zählt allerdings weniger der Average als der Zugriff auf die Doppel, und da lagen beide zuletzt dicht beieinander.

Im zweiten Halbfinale stehen sich die beiden zuverlässigsten Doppelwerfer des Viertelfinales gegenüber. Wade checkte 60 Prozent seiner Versuche und warf den zweitbesten Average des Tages, Humphries kam gegen Zonneveld nicht über 85,91 hinaus und gewann trotzdem ohne Satzverlust. Beide haben im Turnier bislang keinen Satz abgegeben.

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